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Seit 15 Jahren Treffpunkt im Gemeindehaus

Besinnliches Frühstück

Salzhemmendorf. „Die Tat ist durch nichts zu rechtfertigen, aber niemand hat das Recht, ein Kesseltreiben mit den Angehörigen der Täter zu veranstalten“, betont Thomas Müller. Der Pastor der evangelischen Kirchengemeinde St. Margarethen appellierte an die Vernunft der Bürger, den Flüchtlingen mit Respekt zu begegnen, persönliche Gespräche mit ihnen zu suchen und sie in die Gemeinschaft aufzunehmen. Jeder sollte sich vor Augen halten, wie viel Schlimmes diese Menschen durchgemacht haben. Für sie sei die Flucht nach Europa der einzige Ausweg, wohl wissend, dass der Weg nach Europa auch der Weg des Todes sein kann. Vor 15 Jahren hatten Margret Freimann, Martha Hornig, Grete Kerat, Gerda Lassan und Irene Reimann das Treffen eingeführt. „Vorbild war das Lauensteiner Kirchenfrühstück“, erinnert sich Gerda Lassan. Regelmäßig nehmen 50 bis 60 Menschen daran teil. Zu den Besuchern gehören auch die Bewohner der Außenwohngruppe des Emil-Isermeyer-Hauses der Diakonie Himmelsthür. „Das Kirchenfrühstück ist der Beweis für gelebte Inklusion“, betonte Diakonie-Mitarbeiterin Jutta Schmarsel. Dabei wird auch mit Helga Vogt gesungen. Das Kirchfrühstück findet an jedem ersten Dienstag im Monat um 9 Uhr statt.sto

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