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Wärmedämmung und weitere Sanierung an der Grundschule / Computermonitore und Mobiliar werden ausgetauscht

"Bei diesen Energiepreisen ist Nachrechnen unnötig"

Rehren (rnk). Wenn im Budget für die Grundschule der gleiche Betrag für Heizkosten veranschlagt werden kann wie im letzten Jahr, dann ist das für Politiker und Gemeindeverwaltung durchaus ein Grund zur Freude: Anscheinend greifen in Zeiten stetig steigender Energiekosten die dämpfenden Maßnahmen. 25 000 Euro werden auch in diesem Jahr wieder zur Verfügung stehen.

Eine Baumaßnahme an der Grundschule: Die Außenwand ist feucht, j

Ausgetauscht werden sollen die Glasbausteine in der Aula im Erdgeschoss. 2000 Euro sind dafür veranschlagt. Auch der mit 3000 Euro zu Buche schlagende Austausch der Fenster im Sekretariat und im Schulleiterbüro soll die Energiekosten in den nächsten Jahren zumindest auf dem jetzigen Niveau halten. Renoviert werden soll auch das Büro von Schulleiter Carl Gundlach (1000 Euro), allerdings werden die Arbeiten in Eigenleistung ausgeführt. Dass der Ansatz in diesem Jahr um einige tausend Euro höher ausfällt, liegt an den anfallenden Baumaßnahmen. So erhält eine feuchte Außenwand eine Wärmedämmung und Fasermatten, ehe sie überputzt wird. Innen werden die feuchten Stellen abgeschlagen, und es wird neu verputzt. Insgesamt 9000 Euro werden die Hochbaumaßnahmen wohl kosten. 2500 Euro stehen im Haushaltsplan, weil dringend in die Computerausstattung investiert werden muss. EineÜberprüfung durch den System administrator hat ergeben, dass besonders an den alten Monitoren Sicherheitsmängel bestehen. Jetzt sollen gute gebrauchte LCD-Monitore angeschafft werden, zum Stückpreis von 90 Euro. Jeweils 1000 Euro stehen für die Erneuerung und Überarbeitung von Spielgeräten, für die Wartung und Unterhaltung der Heizungsanlage und für den Austausch von Sand im Spielplatzbereich bereit. 2220 Euro kostet der Austausch von Schülermobiliar. Insgesamt beläuft sich das Budget der Grundschule bei den Haushaltsansätzen auf 53 000 Euro. Das sind 10 000 Euro mehr als im letzten Jahr: Die Baumaßnahmen kosten eben. Und sie könnten noch ein bisschen höher ausfallen, denn in dieser Woche tagte die Gesamtkonferenz. Das Ergebnis konnte Bürgermeister Thomas Priemer im Umwelt- und Bauausschuss berichten. Das gesamte Treppenhaus solle energetisch saniert werden, nicht nur die eine Außenwand. Denn die riesige Glaswand sei aus energiepolitischer Sicht "antiquiert" und müsse auf absehbare Zeit ebenfalls erneuert werden. Warum daher nicht im Westen und im Norden in einem Schritt sanieren? Das würde auch den Schulbetrieb am geringsten beeinträchtigen, so Priemer. Rund 6000 bis 7000 Euro würde dies mehr kosten, also eine Summe, "die nicht gerade den Haushalt zusammenbrechen lässt", formulierte es Priemer. Es sei unsinnig, in diesem Jahr die westliche Wand zu sanieren und dann wieder anzufangen, wenn Geld im Haushalt zur Verfügung steht. Sein Vorschlag, und so wurde es dann auch gemacht: Die Summe wird in den Vorentwurf des Haushaltes hineingeschrieben, dann können die Politiker bei den entsprechenden Beratungen entscheiden. Zumindest Rolf Wittmann hatte mit einer Sanierung in einem Schrittüberhaupt keine Schwierigkeiten: Bei diesen Energiepreisen brauche man das noch nicht einmal nachzurechnen, kommentierte der Ratsherr der Grünen.

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