weather-image
10°
Nomen est omen: Volksbank am Markt zeigt Aquarelle von Gisela Nass / Noch bis Ende März zu sehen

Beeindruckender Weg von der Musik zur Malerei

Bückeburg (aj). Die Bückeburger Volksbank am Markt zeigt in einer dritten und unter Umständen letzten Schaumburger Ausstellung Aquarelle von Gisela Nass. Die bekannte Querflötistin hat mit der Malerei auch zunehmend die Liebe zu den süddeutschen Berg- und Seenlandschaften entdeckt und zieht nach der Ausstellung zu ihrem Bruder an den Bodensee. Entsprechend befassen sich viele Motive mit Blicken auf den Bodensee und ringsum zu findende Motive. Blumen und Reiseeindrücke sind weitere Themen der Ausstellung, die eine Werkschau des vergangenen Jahres zeigt.

Insbesondere die von der Natur direkt abgeschauten Eigenkreation

Monika Luhmann von der Volksbank-Öffentlichkeitsarbeit spricht sogar von einem Quantensprung seit der Volksbankausstellung vor zwei Jahren. Trotz ihrer wirklich beeindruckenden Gemälde von "Blumen und Landschaften" bleibt Gisela Nass selbst bescheiden. "Ich würde mich als eine gute Hobbymalerin bezeichnen", sagt sie nach neun Jahren intensiven Arbeitens noch immer. Dabei sind die Einflüsse der Barsinghauser Malerin Elke Bungenberg und von Bodenseemaler Reiner Wipf unverkennbar. Besonders ihre frei nach den Eindrücken aus der Natur gemalten Landschaften und Blumen haben auch das sachkundige Publikum bei der Ausstellungseröffnung Ende letzter Woche begeistert. Und einige ihrer jüngsten Werke waren bereits schon vor der offiziellen Eröffnung der Ausstellung vergriffen. Darunter auch die weißen Tulpen - ein für die Aquarelltechnik fast perfekter Widerspruch in sich, den die Malerin aber um so beeindruckender gelöst hat. Weiß kommt bei Aquarellen nämlich nur als Farbton des Papieruntergrunds vor. Die Aquarelle von Gisela Nass sind noch bis zum 30. März in der Bückeburger Volksbank zu sehen.

0000410940-12-gross.jpg
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare