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Ausschuss verabschiedet Prioritätenliste / Rehrener Straße steht ganz oben

Bauen - solange das Geld reicht: 1,7 Millionen Euro stehen im Etat

Auetal (maro). Ohne Widerspruch hat der Bau- und Planungsausschuss inzwischen die Prioritätenlisten für das Bauwesen im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt abgesegnet. Wenn dieser Planung auch der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am 6. März zustimmt, sind im Verwaltungshaushalt 131 000 Euro und im Vermögenshaushalt rund 1,64 Millionen Euro für bauliche Maßnahmen eingeplant.

Die nach Prioritäten abgearbeitet werden. Eingeteilt in vier Gruppierungen - von "zwingend erforderlich" bis "verschiebbar" - ist schon jetzt abzusehen, was im Laufe des Jahres möglicherweise gestrichen wird, wenn das Geld nicht ausreichen sollte. Erfreulich für alle Ortsteile: Als verschiebbar wurde in diesem Jahr überhaupt nichts eingestuft. So könnte es allenfalls die Maßnahmen der dritten Dringlichkeit treffen, die "nur" als erforderlich eingestuft wurden. Das könnte im Verwaltungshaushalt Vorhaben im Wert von 18 000 Euro treffen, für die einige Arbeiten am Heimatmuseum, manche Grabenräumungen und Straßenausbesserungen noch ein weiteres Jahr liegen bleiben müssten. Im Vermögenshaushalt wären davon 27 000 Euro für Restzahlungen für den Radweg zwischen Antendorf und Hattendorf betroffen. Mit Sicherheit nicht auf der Strecke bleiben die großen Brocken der Vermögenshaushalt. Ganz obenan auf der Liste steht der Knotenpunkt von Schulstraße und Rehrener Straße und der Gehweg vor Aldi, für die 75 000 Euro veranschlagt sind plus 200 000 Euro für die Nebenanlagen an der Rehrener Straße. Außerdem der weitere Innenausbau der Alten Molkerei für gut 200 000 Euro, in denen auch die künftigen Räume für die Gemeindeverwaltung enthalten sind. In der Reihenfolge kommt dann der Umbau des Rolfshäger Feuerwehrhauses für 140 000 Euro an die Reihe, dann der Radweg zwischen Rehren und Hattendorf für 65 000 Euro. Auch Rannenberg steht in der Prioritätenliste ganz weit vorne, mit dem Ausbau der Rannenberger Straße im Rahmen der Dorferneuerung für 370 000 Euro und 120 000 Euro für den neuen Regenwasserkanal. Für den Hochwasserschutz sind in Rolfshagen 30 000 Euro für einen neuen Regenwasserkanal zum Horsthof vorgehen sind. Dazu kommen 25 000 Euro für den Bau einer Entlastungsleitung, durch die in Rehren die Hochwassergefahr am Bachweg verringert werden soll.

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