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Mitarbeiter ganz neu motiviert

Baubetriebshof im Gewerbegebiet Pohle in Betrieb

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Die Samtgemeinde Rodenberg hat den neuen Bauhof in Pohle in Betrieb genommen. Gäste aus Politik, Verwaltung, Feuerwehr und die ausführenden Handwerker hatten sich zur Eröffnungsfeier eingefunden.

Hier wird noch gefeiert, mittlerweile wird in der neuen Fahrzeug

"Ein dickes Dankeschön" hat Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann dem Samtgemeinderat ausgesprochen. Er sei froh, dass die Politik die Entscheidung getroffen habe, dem Bauhof einen zentralen Standort zu ermöglichen. Vorher sei die Ausstattung auf drei, vier Plätze verteilt gewesen. Auf zwei Lager in Rodenberg undeins im Gewerbepark Lauenau waren die Arbeitsutensilien bisher verteilt. Die Zentrale war im alten Rathaus in Lauenau untergebracht. Der Neubau sei funktionsgerecht und bekomme demnächst auch noch eine angemessene Außenanlage, teilt Heilmann mit. Auch der Leiter des Baubetriebshofs Martin Meier spricht in den höchsten Tönen von dem neuen Arbeitsplatz der 15 Mitarbeiter. "Ich komme sogar früher zur Arbeit", sagt er. Die neue Motivation entspringt nicht nur der Tatsache, dass es einen neuen großen Sozialraum gibt. Endlich sei genug Platz, Fahrzeuge, Maschinen und Material unterzubringen. Die Motivation der Bauhofmitarbeiter ist auch dem Samtgemeindebürgermeister nicht entgangen. Die Kollegen haben auch beim Ausbau bereits alle mitangepackt. "Sie haben sich sehr viel Mühe gegeben", findet Heilmann. Die Mühe hat sich gelohnt, zeigt sich bei einem kleinen Rundgang mit Meier. Für die Gerätschaften ist genug Platz und die Halle reicht aus, um die Fahrzeuge unterzubringen. Denn diese müssen schnell auf ihre Betriebstemperatur kommen, wenn es bei Wind und Wetter zu Einsätzen wie Schneeräumen oder der Beseitigung von Sturmschäden geht. In diesem Sinne ist der neue Betriebshof auch ein zentraler Stützpunkt für Bauhofpersonal und Feuerwehr. Im Falle des Falles laufen dort alle Fäden zusammen. Die Wehren der Samtgemeinde haben in einem Anbau Material und Kleiderkammer untergebracht. Bei Hochwasser könnten Sandsäcke sogar im Trocknen innerhalb der Bauhofshalle bestückt werden, erklärt Meier. Die Größe reiche aus, um dort entsprechende Mengen zu verarbeiten. Die Wasserwirtschaft der Samtgemeinde hat ebenfalls einen Raum gemietet, in dem Materialien lagern. Wie Heilmann sagt, misst der Bauhof 8000 Kubikmeter umbauten Raum. 900 Quadratmeter Nutzfläche sind verfügbar. Das gesamte Gelände ist 5000 Quadratmeter groß. Meier erklärt, auf dem Außengelände seien noch Unterstände für Streugut und andere Materialien vorgesehen.

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