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Bau einer Klosterstadt wie im Mittelalter

Meßkirch. Geht es nach Bert Geurten, legt er in den kommenden Monaten den Grundstein für ein gigantisches 1200 Jahre altes Bauprojekt: Ein von Mönchen im 9. Jahrhundert gezeichneter Entwurf einer mehrere Hektar großen Klosterstadt soll Grundlage eines einmaligen Bau-, Tourismus- und Forschungsprojekts im oberschwäbischen Meßkirch werden. Die Mittelalterbaustelle könnte jährlich Hunderttausende Besucher in die strukturschwache Region nördlich des Bodensees locken, wirbt Geurten als Vorsitzender des Vereins „Karolingische Klosterstadt“. Noch fehlt allerdings die solide Finanzierung, um den Sankt Galler Klosterplan mit den Arbeitsmethoden und Werkzeugen des Mittelalters zu verwirklichen. Als filigrane Grundrisse sind eine Kathedrale für 2000 Besucher, Mönchszellen, Wirtschaftsgebäude, Gartenanlagen und der Friedhof der Klosterstadt auf dem uralten Pergament gezeichnet. Geurten rechnet mit einer Bauzeit von 40 Jahren.

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