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VfL will bei der HSG Katlenburg einen Abstiegsrang verlassen

Bad Nenndorf setzt zum Sprung an

Handball (hga). Der VfL Bad Nenndorf muss in der Verbandsliga bei der HSG Katlenburg-Wachenhausen antreten.

Es ist das vielleicht wichtigste Spiel der Saison, zum ersten Mal seit Monaten kann der VfL die Früchte seiner jüngsten Leistungen ernten und einen Auswärtssieg vorausgesetzt den letzten Tabellenplatz verlassen. So günstig war die Tabellensituation für den VfL auf Platz 13 (15:21-Punkte) schon lange nicht mehr. So weist der Tabellensiebte TV Jahn Schneverdingen 17:19-Punkte auf, die Gastgeber haben als Tabellenachter 17:21-Punkte, aber schon ein Spiel mehr absolviert. Vier Spiele in Folge ist der VfL jetzt ohne Niederlage, der kaum noch für möglich gehaltene Klassenerhalt ist greifbar geworden. Allerdings sollte sich der VfL den 21:19-Erfolg über den TV Dingelbe vom vergangenen Wochenende noch einmal gründlich vor Augen halten. Wie so oft in der laufenden Saison war der VfL spielerisch deutlich besser, wie so oft verließ der VfL die mannschaftliche Schiene, versuchte sich im Einzelkampf und baute den Gegner wieder auf. Frei nach dem Motto "ich will auch mal" wurden Angriffe schnell und überhastet abgeschlossen. Diese Phasen sollten deutlich verkürzt werden, als Mannschaft hat der VfL bewiesen, dass er jedes Team in derLiga schlagen kann. "Wir fahren mit breiter Brust dahin, es wird ein richtiges Kampfspiel", kündigt VfL-Coach Saulius Tonkunas an und setzt hinzu: "Das nehmen wir gerne an." Wenn es wieder gelingt, vom Anwurf weg in Führung zu gehen, ist der VfL stark genug, um bei der HSG Katlenburg den vielleicht entscheidenden Schritt zu machen. Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.

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