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„Bad Eilsen“: So heißt die neue Züchtung

Bad Eilsen. Während sich die Natur draußen nur langsam entfaltet, stand der Kursaal am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen eines berauschenden Blütenmeers. Über 3000 Orchideen waren dort auf zwei verschiedenen Ebenen zu bewundern. Die Vielfalt dieser exotischen Pflanzen faszinierte die Besucher, die nicht nur aus dem Schaumburger Land kamen.
Welche Bedeutung dieser Veranstaltung im Kurort zugemessen wird, machte die Tatsache deutlich, dass zu den Ausstellern sogar ein Züchter aus Ekuador zählte. Er brachte eine Fülle von ungewöhnlichen Orchideenarten mit, die er alle in Deutschland zurücklassen muss. Die Wiedereinfuhr ist nicht gestattet. Sicherlich findet er hier ausreichende Absatzmöglichkeiten, denn es mangelt nicht an Orchideenliebhabern, dafür aber an Züchtern.

Orchideen

Bad Eilsen. Während sich die Natur draußen nur langsam entfaltet, stand der Kursaal am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen eines berauschenden Blütenmeers. Über 3000 Orchideen waren dort auf zwei verschiedenen Ebenen zu bewundern. Die Vielfalt dieser exotischen Pflanzen faszinierte die Besucher, die nicht nur aus dem Schaumburger Land kamen.
Welche Bedeutung dieser Veranstaltung im Kurort zugemessen wird, machte die Tatsache deutlich, dass zu den Ausstellern sogar ein Züchter aus Ekuador zählte. Er brachte eine Fülle von ungewöhnlichen Orchideenarten mit, die er alle in Deutschland zurücklassen muss. Die Wiedereinfuhr ist nicht gestattet. Sicherlich findet er hier ausreichende Absatzmöglichkeiten, denn es mangelt nicht an Orchideenliebhabern, dafür aber an Züchtern.
In diesem Jahr wurde zum ersten Male eine Orchidee im Kursaal getauft. Diese Aufgabe übernahm Bad Eilsens Bürgermeisterin Christel Bergmann. „Ich musste bei der Namenssuche nicht lange nachdenken", verriet sie schmunzelnd. Das Gemeindeoberhaupt taufte eine orangefarbene Phalaenopsis auf den Namen „Bad Eilsen". Dass diese Farbe schwer zu züchten sei, versicherten gleich mehrere Orchideenexperten.
Er sei mit dem Ablauf und mit dem Besuch der zehnten Ausstellung durchaus zufrieden und plane eine Fortsetzung an gleicher Stelle für 2013, erklärte Uwe Mittrach. Er weiß, dass sich dieser Standort inzwischen einen guten Namen über Niedersachsen hinaus bei den Orchideenliebhabern verschafft hat.

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