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B 65-Ausbau: Offener Brief an Landrat

Heuerßen/Kobbensen (jl).

Kritik an der Kreisverwaltung in Sachen 2+1-Ausbau der Bundesstraße 65 üben die Bürgerinitiative B 65 (BIB 65) und die Wählergemeinschaft Heuerßen-Kobbensen (WGS) in einem offenen Brief an Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier (SPD). Der Tenor: Die Ende Januar im Bauausschuss des Kreistags vorgelegten Pläne seien in vielen Punkten unzulänglich und deshalb keine ausreichende Basis für eine Beschlussempfehlung des Gremiums gewesen. "Mit der Vorlage im Bauausschuss am 22. Januar hat es sich der Landkreis nach fünfjähriger Vorarbeit sehr leicht gemacht. Diese Vorlage war unseres Erachtens nicht ausreichend, eine Entscheidung -wie in der Beschlussempfehlung gefordert -zu treffen", schreiben Johanna Freudenreich und Wolfgang Voigtsberger von der BI sowie Hans Bielefeld und Otto Bahe von der Wählergemeinschaft. Zentraler Kritikpunkt bleibt die geplante Ampelkreuzung in Kobbensen. Bemängelt wird die Begründung des Landkreises, der einen Unfallschwerpunkt beseitigen wolle, einen Nachweis über die Unfallhäufigkeit aber schuldig geblieben sei. Der Knotenpunkt ist aus Sicht der Kritiker aus Heuerßen "abwegig, da sich der bewährte fließende Verkehr in einen Stop-and-Go-Verkehr umwandeln würde, der die Anlieger in unzumutbarer Weise mit Lärm, gesundheitsschädlichen Abgasen und Feinstäuben belastet". Nach Meinung der Briefschreiber reicht für eine sichere Überquerung der B 65 durch Fußgänger und Radfahrer eine Bedarfsampel.

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