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B 65: Kein Geld aus Rodenberg

Bad Nenndorf/Rodenberg (rwe/bab). Mit einer guten Nachricht hat Stadtdirektor Bernd Reese den Bad Nenndorfer Rat erfreuen können. Der Kreisausschuss des Landkreises habe der Finanzierungsvereinbarung zum 2+1-Ausbau der Bundesstraße 65 am Knotenpunkt Drei Steine zugestimmt. Nach diesem Vertrag wird die Beteiligung der Stadt auf maximal 500 000 Euro festgeschrieben, auch wenn die Maßnahme am Ende teurer würde als geplant. Hinzu kommen 800 000 Euro für den von Nenndorf gewünschten Bogen am Erlengrund.

Die schlechte Nachricht enthielt Reese den Politikern aber vor. Denn die Stadt Rodenberg hat eine freiwillige Beteiligung abgelehnt und mittlerweile den Bad Nenndorfern bei zwei Anfragen einen Korb gegeben. Mit den 100 000 Euro, die Rodenbergs Verwaltungschef Uwe Heilmann im Zuge der Trassendiskussion einmal ins Gespräch gebracht hatte, ist danach nicht zu rechnen. "Wir haben kein Versprechen abgegeben", sagt Heilmann, der einst für die Beteiligung eingetreten war. "Nach den derzeitigen Plänen entstehen keine Mehrkosten", begründet er seinen Rückzieher. Durch die Überarbeitung der ursprünglichen Pläne, sei der Ausbau sogar preiswerter geworden, also gebe es keine Grundlage für eine Finanzhilfe. "Es ist nicht teurer geworden, deshalb haben wird keine Veranlassung, uns zu beteiligen." Zudem habe er dem Rodenberger Rat nur eine Empfehlung gegeben. Dieser sei dem Vorschlag, Nenndorf unter die Arme zu greifen, jedoch nicht gefolgt und habe die Bitte im Verwaltungsausschuss abgelehnt.

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