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Autokäufer bedroht Verkäufer

Rehren (la). Ein Auetaler hat nach Polizeiangabenüber e-bay ein Auto zum Verkauf angeboten. Ein Interessent war schnell gefunden und der Kauf abgewickelt. 500 Euro hat der Verkäufer, bar auf die Hand, für sein sehr altersschwaches Fahrzeug bekommen. Der Name des Käufers blieb ihm unbekannt.

Bereits auf dem Heimweg ist der Käufer mit seinem gerade erstandenen Auto stehen geblieben. Er verlangte telefonisch sein Geld zurück und zwar mit den Worten: "Wenn dir an dem Leben deiner Familie gelegen ist, dann zahlst du sofort." Über eine "Paysafecard" sollte der Geldtransfer durchgeführt werden. Bei der Tank- und Rastanlage Auetal zahlte der Autoverkäufer am Sonnabend die 500 Euro ein und erwarb so eine "Paysafecard" im Wert von 500 Euro. Um das Geld abheben zu können, benötigt man eine 16-stellige Pin-Nummer. Die musste der Verkäufer dem Erpresser nennen und war damit das Geld wieder los. Wegen Erpressung erstattete der Autoverkäufer jetzt Anzeige bei der Polizei in Rehren. "Ich werde versuchen, den Namen des Erpressers herauszubekommen", so Polizeioberkommissar Hans-Jürgen Janßen. Allerdings sei das nicht so einfach, denn beim Zahlen mit der "Paysafecard" bliebe der Käufer unbekannt. "Paysafecards" können im Internet oder bei Tankstellen erworben werden. Das Bezahlsystem der Commerzbank ist für den Käufer kostenlos und er bleibt anonym, womit das Geldinstitut im Internet wirbt.

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