weather-image
20°
Präsentation am "Tag der Architektur" / Reha-Zentrum eines von 92 Objekten / bmp-Planer führt durch den Neubau

Ausgezeichnet: Architekten-Jury würdigt den Julianenhof

Bad Eilsen/Hannover (tw). Große Ehre für die "Deutsche Rentenversicherung (DRV) Hannover Braunschweig" und die Planer (bmp, Göttingen) des Julianenhofes: Die Architektenkammer Niedersachsen unter Präsident Wolfgang Schneider hält den Neubau an der Brunnenpromenade für so gelungen, dass sich das Bad Eilser Objekt beim mittlerweile bereits elften "Tag der Architektur" am Sonntag, 25. Juni, der überregionalen Öffentlichkeit präsentieren darf.

0000417901-11-gross.jpg

Damit ist der Julianenhof eines von landesweit 92 Objekten an 56 Orten, die die achtköpfige und aus Diplom-Ingenieuren bestehende Jury ausgewählt hat. Was das Oktett an dem Bad Eilser Objekt besonders schätzt, ist im eigens für den "Tag der Architektur" konzipierten Handbuch unter der Nummer "02" nachzulesen: Realisierung einer Gesamtkonzeption mit Einbindung von Bestandsbauten und einer benachbarten Klinik. Einfügen eines Neubaus mit Bettenhaus, Therapiebereichen, Speisesaal und Küche. Neue Energiezentrale für das gesamte Reha-Zentrum. Neuordnung des gesamten Klinikensembles. Schaffung einer adäquaten Eingangssituation mit repräsentativer Halle als Visitenkarte der Klinik. Optimierung der Betriebsabläufe durch Verkürzung der Wege und funktionale Anordnung der einzelnen Betriebsstellen unter Einbeziehung der Bestandsbauten. Treffpunkt für Führungen durchs Rehazentrum ist am 25. Juni um 12, 14 und 16 Uhr am Haupteingang. Die Architekten führen durchs Haus, erklären ihre Baukunst, stellen sich den Fragen und Meinungen der Besucher. Übrigens: In Bückeburg ist das Gymnasium Adolfinum, in Obernkirchen/Krainhagen das "Haus B in K" (Heckenweg 18) beim "Tag der Architektur" mit von der Partie. Spektakulärstes Objekt des Tages - respektive des Jahres 2006 - ist das "phæno" in Wolfsburg. Eine Experimentierwelt zum Thema Naturwissenschaft und Technik mit einer Aktionsfläche von 9000 Quadratmetern, direkt neben dem ICE-Bahnhof gegenüber der Autostadt. Sieben Meter über Straßenniveau schwebt ein scheibenförmiger Bau, der den darunter liegenden Raum als neuartige Stadtfläche freigibt. Im Innern entfaltet sich ein Abenteuerland, geformt aus Kratern, Höhlen, Terrassen und Plateaus. Infos: www.aknds.de

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare