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Vorabendgottesdienst zur Konfirmation in Hachmühlen

Ausgelassene Fröhlichkeit mit Gospelchor Joy Message

Hachmühlen (ram). Über 200 Besucher des Vorabendgottesdienstes zur Konfirmation stimmten sich beim Konzert von Joy Message in der vollen Hachmühler St.-Martin-Kirche auf den festlichen Sonntag ein. Der Bennigser Gospel- und Spiritualchor begeisterte bereits das dritte Jahr in Folge mit 16 emotionalen Liedbeiträgen und erzeugte dabei im Kirchenschiff bis hoch auf die Empore ein einziges Freudenstrahlen.

„Give God the glory“: Joy Message übermittelt St. Ma

„Der Vorabend zur Konfirmation bildet mit seiner lauten und ausgelassenen Fröhlichkeit einen gewünschten Kontrapunkt zum traditionell besinnlichen Gottesdienst am Sonntag“, sagte Pastorin Frauke Kesper-Weinrich. Ein Gegensatz, der in ihrer Gemeinde ankommt: Neben den elf Konfirmanden und deren Angehörigen füllten viele Gospelfreunde die Bänke und Stühle von St. Martin bis auf den letzten Platz. Stehend und klatschend begleiteten sie den Chor, der bereits am Altar von seiner aufspielenden Band erwartet wurde, beim singenden Einmarsch.

Mit Gospel-Klassikern wie „Oh, when the saints go marchin‘ in“, „Let it shine“ und „Oh happy day“ lud das 22-köpfige Ensemble eindrucksvoll zum weiteren Mitmachen ein. Das rhythmischen A-cappella-Stück „We pray“, das vom Publikum durch ein spontan eingeübtes, wechselndes Fußstampfen und Klatschen begleitet wurde, entlockte einem Zuschauer mit dem Ausklingen des letzten Tons gar ein lautes „Hallelujah“. Zu den weiteren Höhepunkten des Konzertes gehörten stimmungsvolle Lieder wie „Goin‘ up yonder“, „Rivers of Joy“, „Soon and very soon“, „Bless the Lord of my soul“ sowie „This train“.

Eine Premiere feierte Joy Message mit dem Stück „The Privilege“, mit dem Sascha Daniél Papenbroock als musikalischer Leiter eine Brücke zu den Konfirmanden baute: „Es ist ein Privileg, Gott zu kennen und ihm seinen Glauben zu schenken“, erklärte der 35-Jährige den sechs Mädchen und fünf Jungen, bevor er das neue Lied mit dem Saxophon einleitete. Nachdem der Gospelchor sein Publikum nach über einer Stunde zum Abschied mit „Shine your light“ wortwörtlich – und zur Abwechslung einmal besinnlich – an die Hand nahm, wurden lautstark Zugaben gefordert, die der Chor und seine Band „gerne“ gaben. Beim Medley „I want Jesus/Gimme dat ol´ time religion/Down by the riverside“ schien die Begeisterung kein Ende nehmen zu wollen, ehe sich Joy Message unter lautstarkem Applaus mit „Rock my Soul“ bis zum nächsten Jahr endgültig aus der Hachmühler Kirche verabschiedete.

„Für meine Konfirmanden wünsche ich mir, dass sie in ihr Leben eine Kirche mitnehmen, die auch fröhlich sein kann“, strahlte am Ende nicht nur Patorin Kesper-Weinrich.

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