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Schaumburg Nord beim Landesliga-Spitzenreiter TS Großburgwedel / HSG reist mit viel Selbstvertrauen an

Auf die Evers-Sieben wartet einübermächtiger Gegner

Handball (hga). Trotz vier Siegen in Folge kämpft die HSG Schaumburg Nord in der Landesliga immer noch um den Klassenerhalt. So erwartet die HSG beim Tabellenführer TS Großburgwedel ein starker Gegner.

Nur magere zwei Punkte trennen den Tabellenzehnten (19:25-Punkte) vom MTV Rohrsen (17:27), der als Tabellenzwölfter den ersten Regelabstiegsplatz belegt. Zwischen beiden Mannschaften befindet sich der VfL Bad Nenndorf II (19:25). So mancher Fan der HSG Schaumburg Nord träumt nach dem 30:25-Auswärtserfolg über den Tabellenzweiten HF Springe II von einer Wiederholung beim Tabellenführer. Aber Vorsicht, der TS ist weit von einer Formschwäche, wie sie die HF Springe II zurzeit zeigen, entfernt. 15:1-Punkte lautet die stolze Rückrundenbilanz des Tabellenführers.Da ist schon eine Menge Optimismus nötig, um an einen weiteren Auswärtserfolg der HSG zu glauben. Nun kommt die HSG augenscheinlich besser mit Gegnern zurecht, die vom Papier her eigentlich für die Mannschaft zu stark sind. Erste Pflicht für die Mannschaft von HSG-Coach Michael Evers muss die Einsicht sein, dass nur eine starke Halbzeit wie am vergangenen Wochenende nicht ausreicht. Als zweite Pflicht ist die Erkenntnis gefordert, dass die Mannschaft weit über ihre Grenzen gehen muss, um die Außenseiterrolle mit Erfolg zu spielen. Chancen zum Siegen bestehen immer, angesichts der Übermacht der Gastgeber wäre wahrscheinlich eine Niederlage mit weniger als zehn Toren Abstand schon ein Erfolg. Hinzu kommt, dass die Gastgeber bei einem Sieg oder Unentschieden den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt machen können. "Das macht die Sache für uns nicht einfacher", sagt Evers. "Wir wollen gewinnen, müssen aber mal schauen, in wieweit wir das Ziel in die Tat umsetzen können", übt Evers vorsichtigen Optimismus. Anwurf: Sonnabend, 16.45 Uhr.

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