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Auf der „Portugall“ hängt der Haussegen schief

Buchholz. Die Abrechnungsbescheide für die Erschließung des Neubaugebiets Auf der Portugall und insbesondere für den Bau der Straße sorgen derzeit unter den Bauherren für böses Blut. Zu spüren bekommen hat's der Rat während seiner jüngsten Zusammenkunft im Gemeinschaftsraum an der Bückebergstraße - nicht ganz unverdient, wie die Anwohner meinen, von denen das Gros zur Sitzung erschienen ist.
„Wir sehen ja ein, dass wir zahlen müssen, aber die Summe ist erstens um etwa 50 Prozent zu hoch und zweitens nicht transparent", so der Tenor. Und das war noch nett gesagt. „Ist denn dort Gold verbaut worden?" fragen Bürger mit bitterer Ironie und wollen wissen, warum denn eine schlichte Straße fast 500 000 Euro koste; andere sprechen von Fehlplanungen bei der Regenwasserkanalisation, deren Kosten jetzt auf sie abgewälzt werden sollen. Fazit: „Für das Geld, was uns ein Grundstück Auf der Portugall jetzt kostet, hätten wir auch in Bückeburg bauen können."

Portugall

Buchholz. Die Abrechnungsbescheide für die Erschließung des Neubaugebiets Auf der Portugall und insbesondere für den Bau der Straße sorgen derzeit unter den Bauherren für böses Blut. Zu spüren bekommen hat's der Rat während seiner jüngsten Zusammenkunft im Gemeinschaftsraum an der Bückebergstraße - nicht ganz unverdient, wie die Anwohner meinen, von denen das Gros zur Sitzung erschienen ist.
„Wir sehen ja ein, dass wir zahlen müssen, aber die Summe ist erstens um etwa 50 Prozent zu hoch und zweitens nicht transparent", so der Tenor. Und das war noch nett gesagt. „Ist denn dort Gold verbaut worden?" fragen Bürger mit bitterer Ironie und wollen wissen, warum denn eine schlichte Straße fast 500 000 Euro koste; andere sprechen von Fehlplanungen bei der Regenwasserkanalisation, deren Kosten jetzt auf sie abgewälzt werden sollen. Fazit: „Für das Geld, was uns ein Grundstück Auf der Portugall jetzt kostet, hätten wir auch in Bückeburg bauen können."
Entsprechend schwer ist der Stand, den Bürgermeister Hartmut Krause (WiB) während der Zusammenkunft hat, obwohl ihm Frank Rinne (SPD) zur Seite springt. „Im Juni 2003", so Krause, „sind allen damaligen Grundstückseigentümern Vorauszahlungsbescheide mit den bis dahin angefallenen Kosten für den Erschließungsaufwand zugestellt worden". Gesamtsumme: 291 000 Euro. Abzüglich zehn Prozent für den Gemeindeanteil (30 000 Euro) habe sich ein zu verteilender Erschließungsaufwand von 262 000 Euro ergeben.
Der Bürgermeister: „Warum diese Vorauszahlungsbescheide erstellt und verschickt wurden, kann im Nachhinein nicht geklärt werden, ein Ratsbeschluss dazu ist mir nicht bekannt."

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