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Mit Suthfelds Bauausschuss durch die Straßen der Gemeinde

Auf dem Treckeranhänger: Wenn Politiker auf Touren kommen

Suthfeld (tes). Die Mitglieder des Bauausschusses in der Gemeinde Suthfeld sind erneut auf "große Fahrt" gegangen. Obwohl Bürgermeister Horst Schlüter vergessen habe, den Ortstermin im Treckeranhänger "nach ganz oben zu melden". Trotz starker Regengüsse ließen sich die Politiker nicht von ihrer Mission abhalten und fuhren alle Straßen mit Handlungsbedarf in Kreuzriehe, Helsinghausen und Riehe ab.

777 Jahre Helsinghausen: Am 6. Juli wird "unter den Linden" der

"Heinz fahr' mal den Wagen vor", gab der Bürgermeister scherzhaft das Startsignal an CDU-Ratsherrn und Landwirt Heinz Schweer, der seine Ratskollegen durch Suthfeld chauffierte. Die Vorsitzende Ingrid Thomas sammelte letzte Hinweise für die Mängelliste und verteilte die Wegzehrung - "Kurze" oder Caipirinha. Im Jubiläumsjahr legt Helsinghausen besonders viel Wert auf ein gepflegtes Ortsbild. Das "Zone 30"-Schild am südlichen Ortseingang kommt auf das Gelände des ehemaligen Kühlhauses vor der Kopfweide. Zudem werden unleserliche Straßenschilder in Feld- und Bremerstraße ausgetauscht. In einer Aktion will die SPD an der Hauptstraße die Pflanzstreifen säubern und am nördlichen Ortseingang mit Bodendeckern begrünen. Zur Verkehrsberuhigung ist vorgesehen, die Einfahrt von der Matthiasstraße in den Wirtschaftsweg durch einen großen Stein zu verengen. Zudem will der Ausschuss den im Zuge der Dorferneuerung gepflanzten Gemeindebaum in der Krugstraße wegenBefalls ersatzlos streichen. Der Standort für den Gedenkstein zum 777-jährigen Bestehen steht fest: Standesgemäß "unter den Linden mitten in der City", scherzte der Ausschuss vor dem bereitstehenden Fundament neben dem Brunnen Ecke Haupt- und Feldstraße. Vor der festlichen Enthüllung am 6. Juli um 18.30 Uhr verriet Ingrid Thomas nur soviel: "Der Stein hat was." In Kreuzriehe wollen einige Anwohner die große Tanne am Ehrenmal loswerden. "Die Kreuzrieher hätten gerne einen Weihnachtsbaum, aber nicht diesen", plädierte SPD-Ratsfrau Rita Loewa dafür, die alte Tanne durch eine neue zu ersetzen, "die Nachbarn haben Angst, dass die alte bei Sturm umfällt." Zuvor war die Tanne bereits gekürzt worden. Wenn diese sich nicht erholt, steht am Jahresende ein Austausch an. Zudem wird die Hecke auf dem Areal versetzt. Die Klärschilfinseln im Teich leiden unter Wildwuchs. Aufgrund des milden Winters ist es laut Schlüter nicht möglich gewesen zu mähen: "Der Teich war nicht zugefroren."Die Arbeiten müssen per Schlauchboot erledigt werden. In Riehe gibt esÄrger an der Zufahrt von der Kreisstraße zum Baugebiet "Hausstätte". Die war nur für die Erschließung genehmigt worden und werde als "Rennstrecke" missbraucht, hieß es. Der Aussschuss will die Zufahrt mit zwei Pfosten sperren, sobald der Rohbau für das letzte Haus fertig ist. Nicht das einzige Ärgernis. Auf den Feldwegen rasen die Autos. "Wir müssen uns Gedanken machen, ob diese Strecken weiterhin für öffentlichen Verkehr zugänglich sein sollen", so Loewa. Zudem wachse die Bepflanzung auf den Seitenstreifen der Wirtschaftswege zu hoch. Die Folge: Das Wasser läuft nicht mehr ab. "Besonders Richtung Haste ein echtes Problem", betonte Schweer. Konrad Wehrhahn sagte zu, die Wälle abzutragen und die Reste zu entsorgen.

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