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Auch nach zwei Jahren steht die Cemag-Luxus-Immobilie noch leer

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Hameln (jbr). Nach zwei Jahren Leerstand hat sich für das frühere Cemag-Verwaltungsgebäude im Hottenbergsfeld immer noch kein Käufer gefunden.  Auch das neue Konzept, die Räumlichkeiten etagenweise zu vermieten, trägt keine Früchte getragen.

Der stellvertretende Insolvenzverwalter Martin Schmidt von der Kanzlei Schultze und Braun in Hannover zeigt sich dennoch zuversichtlich: „Wir haben in den letzten drei Wochen eine Handvoll Interessenten durch das Gebäude geführt, die sich zum Teil für ganze Etagen interessieren. Wir gehen davon aus, dass einige von ihnen die Räume tatsächlich anmieten werden.“ Schmidt hofft, dass Anfang nächsten Jahres die ersten Verträge unter Dach und Fach sind.

Woran es liegt, dass die Luxus-Immobilie weiterhin leer steht, kann er sich nur mit dem Standort Hameln erklären, nicht mit der Immobilie selbst oder gar ihrem baulichen Zustand. „Das Gebäude selbst ist top. Man braucht nur noch seinen Schreibtisch reinstellen, und schon kann es losgehen.“ Auch Klaus Friedrichs von der Stadtsparkasse Hannover, die die Vermarktung der Immobilie übernommen hat, sieht die Schwierigkeiten bei der Vermittlung in der Lage des Gebäudes vor den Toren der Rattenfängerstadt.

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  • Bis zum Wochenende nutzt Künstler Jörg Düsterwald das Schulungsgebäude. Foto: Wal
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  • Das frühere Cemag-Verwaltungsgebäude in Hottenbergsfeld steht immer noch leer. Inzwischen können die Räume auch etagenweise gemietet werden. Fotos: Wal

Und es wird offenbar Zeit, dass die Immobilie wieder genutzt wird. Denn auch bei Leerstand fallen Kosten in Höhe von 20000 Euro für die Instandhaltung an, für die momentan noch die IKB-Bank aufkommt.

Immerhin: In das benachbarte Schulungsgebäude ist für zwei Wochen der Holtenser Airbrush-Künstler Jörg Düsterwald eingezogen, der dort an einer 2,50 x 10 Meter großen Leinwand für die Messe „Pferd und Jagd“ arbeitet, die Anfang Dezember in Hannover stattfinden wird.

Wie es um die Hallen von GfT und Mem-Bau in Hastenbeck steht, die ebenfalls zur Cemag-Gruppe gehörten, lesen Sie in der Dewezet.

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