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Bad Eilser Feuerwehr muss Schutzausbildung ableisten / Bis 2 009 neues Löschfahrzeug

Atemschutz für Chemietransporte

Bad Eilsen (sig). "Es ist noch nicht lange her, da haben wir gesehen, wie wichtig gut funktionierende Feuerwehren sind und wie schnell und zupackend Ihr gehandelt habt", lobte Samtgemeinde-Bürgermeister Bernd Schönemann die Blauröcke bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung im "Haus des Gastes".

Carsten Everding wurde zum Oberlöschmeister befördert, Bastian B

Anschließend hob er auch die Eigeninitiative der Bad Eilser Wehr hervor: "Wenn wir das alles bezahlen müssten, was Ihr im Laufe eines Jahres selbst in die Hand nehmt, dann müsste manches unterbleiben." Danach versprach Schönemann, für einige weitere Verbesserungen im Gerätehaus zu sorgen, nachdem unter anderem die Beleuchtung im Unterrichtsraum weitgehend fertiggestellt worden sei. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Reiner Kuhlmann wies auf die gewachsenen Anforderungen an die Blauröcke hin. Anstelle der bisherigen Grundausbildung werde jetzt eine zweijährige Ausbildung mit anschließender Prüfung gefordert. Angesichts der immer zahlreicher werdenden Schwertransporter mit Chemiegütern wachse die Bedeutung des Einsatzes von Atemschutzgeräten. Deren Träger müssten jährlich einen Leistungsnachweis auf speziellen Atemschutzstrecken erbringen. Die demographische Entwicklung macht Kuhlmann Sorgen. Da werde es schwerer, die notwendige Aktivenzahl in den Wehren zu erhalten. Deshalb plädierte der stellvertretende Kreisbrandmeister auch dafür, künftig vermehrt Kinderwehren einzuführen, um den Nachwuchs frühzeitig an die späteren Aufgaben heranzuführen. Hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen den Ortswehren auf der Ebene der Samtgemeinde lobte Kuhlmann: "Da seid Ihr in Eilsen ganz vorn!" Samtgemeinde-Brandmeister Hartmut Krause wies darauf hin, dass man sich mit der Ersatzbeschaffung des seit 1981 eingesetzten LF8 1 befassen müsse. Bei diesem Löschfahrzeug waren sowohl die Bremsen als auch der Turbolader heiß gelaufen. Auf mehr als eine A4-Seite erstreckte sich die Zahl der Veranstaltungen und anderen Termine, die von der Bad Eilser Wehr im vergangenen Jahr wahrgenommen wurden. Die Zahl der Einsätze hielt sich fast auf der Höhe des Vorjahres. 13 Brände standen 23 technischen Hilfeleistungen gegenüber. Dazu gehörten Verkehrsunfälle, aber auch ein überschwemmter Keller und ausströmendes Gas. Wie der stellvertretende Ortsbrandmeister Thorsten Everding berichtete, waren die 25 Aktiven der Ortswehr immerhin an 173 Tagen im Jahr freiwillig und ohne Entgelt für die Bürger im Einsatz. Wehrführer Andreas Mohr beförderte den Jugendfeuerwehrwart Carsten Everding zum Oberlöschmeister, Bastian Büthe zum Hauptfeuerwehrmann und Jan-Philipp Feisel zum Oberfeuerwehrmann.

Andreas Mohr
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