weather-image
18°

Apotheken als Jobmotor

Trotz ihrer rückläufigen Gesamtzahl bleiben die Apotheken in Deutschland mit 147 000 hochqualifizierten Arbeitsplätzen ein Beschäftigungsmotor. Zum Vergleich: Derzeit sind in den 21 500 Apotheken rund 10 000 Menschen mehr beschäftigt als noch vor fünf Jahren. Das berechnete die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, und es zeigt, dass in diesem Bereich Ausbildungsplätze Zukunft haben.

Zu den Ursachen für die steigende Beschäftigung gehört unter anderem der Mehraufwand durch die Rabattverträge: So verursacht die persönliche Betreuung der Patienten bei der Umstellung auf ein anderes Arzneimittel einen erhöhten Personalaufwand. Unter den insgesamt 147 000 Beschäftigten in den Apotheken sind 48 000 Apotheker/innen, 54 000 Pharmazeutisch-Technische Assistent/innen (PTA) und 36 000 Pharmazeutisch-Kaufmännische Angestellte (PKA). Die weiteren Arbeitsplätze entfallen unter anderem auf Apothekerassistenten, Pharmazie-Ingenieure und Pharmazeuten im Praktikum. Mit mehr als 10 000 Ausbildungsplätzen investieren die deutschen Apotheken auch in die Zukunft ihres Berufsstandes. ots

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare