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Restgeld: Zuschuss für Dorfgemeinschafts- und für Gerätehaus

Anschub für zwei Maßnahmen

Gelldorf (sig). Zwei sinnvolle Maßnahmen möchte der Ortsrat mit dem Geld anschieben, das noch übrig geblieben ist aus dem Budget des zu Ende gehenden Jahres. Voraussichtlich handelt es sich um rund 3000 Euro. Ein Drittel davon soll der Trägerverein des Ortschaftshauses für die Unterhaltung des Gebäudes erhalten.

Hier soll ein Wartehäuschen mit Überdachung entstehen, aber derz

Dieser Vorschlag kam vom Ortsbürgermeister Andreas Hofmann. Er brachte auch noch das Gespräch auf die sanitären Anlagen im Gerätehaus der Ortsfeuerwehr. Die seien inzwischen über 30 Jahre alt und sehr sanierungsbedürftig. Die Wehrführung sollte sich deshalb um einen Kostenvoranschlag bemühen und ihn dem Ortsrat vorlegen. Über die wirtschaftlichen Perspektiven der Bergstadt und damit auch der angeschlossenen Ortschaften hielt sich der anwesende Stadtkämmerer Wolfgang Seele noch zurück. Niemand könne richtig vorhersagen, wie die Unternehmen die Rezessionsphase überstehen und mit welchen Gewerbesteuerzahlungen man rechnen dürfe. Deshalb, so Seele, werde man die Haushaltsplanungen auch nicht so früh abschließen können. Ortsratsmitglied Kirsten Battaglia trug anschließend noch einige Wünsche vor, die bestenfalls aus Mitteln des kommenden Jahres finanziert werden können. Aus der Einwohnerschaft sei an sie der Wunsch herangetragen worden, an der westlichen Seite der Dorfstraße in Höhe des Grundstücks Schwarze ein Buswartehäuschen zu errichten, nach Möglichkeit aus durchsichtigem Kunstglas. Der Ortsbürgermeister gab zu bedenken, dass dafür dort keine ausreichende Stellfläche vorhanden sei. Dieses Vorhaben sei nicht ohne die Klärung von Grundstücksfragen zu realisieren. Battaglia wies auch darauf hin, dass der Zustand der Grundstraße unbefriedigend sei. Dort fließe das Regenwasser nicht ausreichend ab. Andreas Hofmann bestätigte, dass es dort Dellen und Absackungen gebe. Wenn man dieses Problem anpacke, müsse man für die recht lange Straße mit einem erheblichen finanziellen Aufwand rechnen. Dann müssten auch Bordsteine gesetzt werden. Der Ortsrat möchte, dass sich der zuständige Fachbereich der Stadtverwaltung die Straße anschaut und den dafür erforderlichen Finanzbedarf berechnet. Klage geführt wurde von Kirsten Battaglia auch über nicht ausreichendes Licht im unteren Bereich der Dorfstraße. Dort müsste eine zweite Lampe installiert werden. Ortsratsmitglied Achim Pohl vertrat die Auffassung, dass sich dieses Problem schon durch den Einsatz moderner Leuchtkörper, die heller und zugleich sparsamer sind, lösen lasse. Dirk Rodenbeck bemängelte, dass die Oberfläche des Gallgattwegs sehr rissig sei. Dort müsste Splitt aufgebracht werden, damit nicht das Wasser in die Risse eindringt, die durch Frost nur noch größer würden. Heinrich Eggelmann wies darauf hin, dass diese Probleme auch für die Ringstraße gelten. Ortsbürgermeister Andreas Hofmann machte die Zusage, dass neben der Boule-Bahn bei der Schulwiese neben den Bänken ein Tisch aufgestellt werden soll.

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