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Friedrich Möller wünscht sich einen Auftritt des Transportvereins in Pollhagen / Personal ist das Problem

Anrufbus soll zur Gewerbeschau

Niedernwöhren/Pollhagen (gus). Pollhagens Bürgermeister Friedrich Möller hat bei der Jahresversammlung des Anrufbusvereins der Samtgemeinde Niedernwöhren kritisch nachgefragt, warum der Anrufbus nicht bei der Pollhäger Gewerbeschau Ende April 2012 vertreten sein wird. Die Veranstaltung bietet sich als Werbeplattform an, meinte Möller, der auch Mitglied im Rufbus-Verein ist.

Dessen Vorsitzende Erika Hoppe-Deter entgegnete, dass über eine Teilnahme an der Schau im Vorstand diskutiert worden sei. Dort sei man aber zu dem Ergebnis gekommen, es genüge, an der Gewerbeschau der Samtgemeinde im darauf folgenden Jahr einen Stand zu besetzen.

Es gelte, die ehrenamtlichen Fahrer zu schonen und nicht mit noch einer Veranstaltung zu belasten. Denn die Standbesetzung zu gewährleisten, sei vom Personal her nicht unproblematisch. Hinzu kommen die Standgebühren. „Wir können uns das nur bei einer Gewerbeschau leisten“, sagte Hoppe-Deter.

Möller hielt dagegen, dass die Pollhäger Organisatoren nur ein geringes Standgeld verlangen. Samtgemeindebürgermeister Fritz Anke meinte sogar, gemeinnützige Vereine zahlten gar nichts. Zudem, so Möller, kann der Anrufbusverein am Stand von Badewonne Nordsehl und Lauenhäger Bauernhaus unterkommen, was das Personalproblem minimieren sollte. Hoppe-Deter sicherte zu, die Angelegenheit noch einmal im Vorstand zu besprechen.

Die Pollhäger Gewerbeschau steigt im kommenden Jahr zum zweiten Mal und soll noch größer werden als bei ihrer Premiere in 2009. Damals lockte die Veranstaltung rund 1500 Besucher an. In 2012 ist unter anderem eine Typisierungsaktion im Kampf gegen Leukämie geplant. Zudem soll zusätzlich zum Außengelände am Sportplatz auch die Turnhalle genutzt werden.

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