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Angeklagter im Höxter-Prozess will weiter aussagen

Der Prozess um das „Horror-Haus“ von Höxter geht in den 14. Verhandlungstag. Wilfried W. wird ab 9 Uhr erneut vor Gericht aussagen. Der 47-Jährige hatte in der Vorwoche erstmals Stellung genommen. Wilfried W. hat seine mitangeklagte Ex-Frau als treibende Kraft dargestellt und sie als Sadistin bezeichnet. Die Frau wiederum hatte ihn als Initiator hingestellt. Dagegen wehrte er sich und bezeichnete ihre Aussagen als "hochsubjektiv eingefärbte Schilderungen" und Lügengeschichten. Aus seiner eigenen Kindheit und Pubertät schilderte er körperliche und sexuelle Misshandlungen durch den Vater und den späteren Freund seiner Mutter. Er zeigte sich erstmals bereit, mit einem psychiatrischen Gutachter über seine Erlebnisse zu sprechen.

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