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An der Autobahn kämpften die Hitlerjungen

Bad Eilsen. In den Morgenstunden des 8. April 1945 waren US-Infanteristen bis an den Ortsrand von Luhden vorgedrungen. Hier begann der Endkampf um die Orte der heutigen Samtgemeinde. An der Autobahn versuchte das letzte deutsche Aufgebot, zu dem Hitlerjungen gehörten, erfolglos den Vormarsch des Gegners aufzuhalten. Es folgten der Zusammenbruch und die „Stunde Null", mit der die Buchreihe „60 Jahre danach" beginnt.
Bei denen, die das Kriegsende bewusst miterlebten, wird diese Lektüre eine Fülle von Erinnerungen wachrufen. Für die nachfolgenden Generationen wird deutlich, was Eltern und Großeltern durchmachten und wie sie den Überlebenskampf meisterten.

Buch

Bad Eilsen. In den Morgenstunden des 8. April 1945 waren US-Infanteristen bis an den Ortsrand von Luhden vorgedrungen. Hier begann der Endkampf um die Orte der heutigen Samtgemeinde. An der Autobahn versuchte das letzte deutsche Aufgebot, zu dem Hitlerjungen gehörten, erfolglos den Vormarsch des Gegners aufzuhalten. Es folgten der Zusammenbruch und die „Stunde Null", mit der die Buchreihe „60 Jahre danach" beginnt.
Bei denen, die das Kriegsende bewusst miterlebten, wird diese Lektüre eine Fülle von Erinnerungen wachrufen. Für die nachfolgenden Generationen wird deutlich, was Eltern und Großeltern durchmachten und wie sie den Überlebenskampf meisterten.
Ralf-Markus Lehmann, Friedrich Winkelhake und der verstorbene Günter Döring haben zwei Jahre an der Befragung von Zeitzeugen, am Beschaffen, Sichten und Auswerten von Dokumenten und am Zusammenstellen der 218 Seiten gearbeitet. Herausgekommen ist eine Publikation, in deren Mittelpunkt die Besatzungszeit steht, die aber auch die großen überregionalen und sogar weltweiten Zusammenhänge nicht außer Acht lässt.
Bei der Vorstellung des Buches in der Wandelhalle des „Fürstenhofes" dankte Winkelhake vor allem Ralf-Markus Lehmann, dem er 80 Prozent der geleisteten Arbeit zuschreibt; er habe auch die Beiträge von ihm und Döring mit eingearbeitet. Mit Döring, dem Gründungs- und Vorstandsmitglied des Heimat- und engagierten Heimatforscher, habe man eine wichtige Stütze verloren.

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