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Rusbender Riesen-Fete läutet das Pfingst-Wochenende ein / Erst zur vorgerückten Stunde füllt sich das Festzelt

Altehrwürdige Landesstraße wird zur Flaniermeile

Bückeburg / Rusbend (jp). Aus eins mach zwei: "Warum nur einmal feiern?" fragte sich "Schäferhof"-Wirt Carlo Kerkhoff-Schäfer, als er das Festzelt für den Himmelfahrtstag installierte, und beraumte nur eine Woche nach der "Vati-Party" als zweiten Veranstaltungshöhepunkt am Mittellandkanal die "Rusbender Riesen-Fete" an. Die lud nun am "Schäferhof" zum großen Tanz ins Pfingstwochenende ein und präsentierte dabei keine Geringeren als die Musiker der Band Scream, die ihre Fetentauglichkeit bereits auf mehr als nur einem Großereignis unter Beweis gestellt hatten.

Die Top-40-Band "Sream" sorgte auf der Pfingstfete in Rusbend fü

Wie schon bei der "Vati-Party" war wiederum die gesamte Rusbender Straße zwischen Ortsausgang Warber und dem Mittellandkanal gesperrt, der Durchfahrtsverkehr hatte den Umweg über Hevesen zu nehmen. Was zunächst allein aus Sicherheitsgründen geschah, entpuppte sich in beiden Fällen als Glücksgriff für die Veranstaltungen: Wer hätte gedacht, dass sich die altehrwürdige Landesstraße zwischen Warber und Rusbend einmal einen Ruf als erstklassige Feier- und Flaniermeile erwerben würde? Hier sammelte sich nämlich das jugendliche Party-Volk bereits zu früher Abendstunde in dichten Scharen. Und hätte das Wetter ein bisschen besser mitgespielt, dann hätte man vor dem Schäferhof bei Live-Musik und untergehender Sonne über den Feldern geradezu Festival-Atmosphäre erleben können. Im Festzelt selbst kam die Feier indes eher mit angezogener Handbremse in Gang. Erst zur vorgerückten Abendstunden füllte sich auch die Tanzfläche mit mehreren hundert Gästen, denen die Top-40-Profis von Scream mit Chart-Klängen der letzten 20 Jahre einheizten. Zwar brauchte sich Carlo Kerkhoff-Schäfer über zu wenig Besucher nicht zu beklagen, doch die Menschenmassen von nur einer Woche zuvor erreichte die Pfingstfete nicht. An Himmelfahrt war zwar angesichts des miserablen Wetters der Besuch der Vatertags-Ausflügler buchstäblich ins Wasser gefallen, am Abend war das Festzelt aber praktisch aus allen Nähten geplatzt.

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