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Wilkhahn, Haworth und Wini zeigen ihr Programm auf der Branchenmesse Orgatec in Köln

Alles neu bei heimischen Unternehmen

Bad Münder/Köln (st). Mit stolzgeschwellter Brust ist das Eimbeckhäuser Wilkhahn-Team in diesem Jahr zur Büromöbelmesse Orgatec nach Köln gereist. Ihr neuer Bürostuhl ON hat dem mittelständischen Unternehmen aus dem Deister-Sünteltal nicht nur den nach der Krise erhofften wirtschaftlichen Aufschwung gebracht, er hat außerdem zahlreiche Preise abgesahnt. Die jüngste Trophäe: Der Designpreis Deutschland in Silber – der Stuhl wurde als einziges Büromöbelstück überhaupt ausgezeichnet. Und im Rahmen einer Pressekonferenz in einer alten Fabrikhalle in der Kölner Innenstadt stellte Wilkhahn dem Messepublikum gleich seinen nächsten Neuling vor: den klassischen Vierbeinstuhl Chassis.

Jochen Hahne erklärt Moderatorin und Design-Journalistin Antje W

Das Unternehmen Haworth mit Werk in der münderschen Kernstadt hat den zahlreichen internationalen Besuchern der Messe – und potenziellen Kunden – gleich eine neue Philosophie präsentiert: „organic workspace“. Zusammengesetzt aus verschiedenen Elementen lassen sich Arbeitsumgebungen für die verschiedensten Anforderungen schaffen. Sprecherin Nastassja Heinz zeigte sich zur Halbzeit der Messe sehr zufrieden mit dem Interesse der Besucher. Das Unternehmen will seinen Kunden mit der neuen Linie ein einheitliches Programm unter dem Namen Haworth näherbringen – bisher stand laut Heinz zwar bereits Haworth drauf, aber die meisten erwarteten Dyes drin. Nach der großen Investition in das neue europäische Distributionszentrum in Bad Münder müssen jetzt Erfolge her.

Einen großen Erfolg verzeichnete auf der Orgatec das Marienauer Unternehmen Wini. Nach dem Red-Dot-Design-Preis hat der Büromöbelhersteller in Köln eine weitere Auszeichnung für sein Tischsystem Winea-Pro erhalten: den Innovationspreis „Architektur und Office XXL“ der renommierten Zeitschrift AIT. Ob neben den Auszeichnungen wie bei Wilkhahn auch die Zahlen Freude machen, bleibt abzuwarten.

Die Eimbeckhäuser können mit über 33 000 verkauften Exemplaren des ON in den ersten drei Quartalen 2010 einen Zuwachs beim Auftragseingang von 30 Prozent verzeichnen. Ein großer japanischer Finanzdienstleister hat gerade 5000 Stück in seine Büros liefern lassen. Einen solchen Erfolg erhofft sich das Unternehmen auch vom Chassis. 2005 hat Designer Stefan Diez mit den Arbeiten an dem Stuhl begonnen, der nicht nur in Büros eine gute Figur machen soll. Laut Hahne ist der Chassis „modern, elegant und flexibel“ – und: „Er ist ein Stuhl zum Sitzen und sich wohlfühlen.“ Die Besucher der Präsentation waren begeistert…

Der Leiter der Wini-Produktentwicklung, Dirk Hölscher, und Gesch
  • Der Leiter der Wini-Produktentwicklung, Dirk Hölscher, und Geschäftsführer Rudolf Bandick (r.) am neuen Wini-Tischsystem.
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