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Musikschule präsentiert Miroslav Grahovac

Akkordeonist glänzt mit hohem Anspruch

Bückeburg. Der aus Kroatien stammende Akkordeonist Miroslav Grahovac (Jahrgang 1982) hat ein beeindruckendes Konzert in der Musikschule gegeben. Sein leider wenig zahlreiches Publikum begeisterte er durch virtuose Fingerfertigkeit, technische Präzision und ein sicheres Gespür für musikalischen Ausdruck.

Miroslav Grahovac begeistert sein Publikum mit musikalischer Aus

Autor:

Christian Rösener

Kernstück war die viersätzige "Sonata Nr. 3" von W. Solotarev. Grahovac zog bei diesem Stück von höchstem Schwierigkeitsgrad meisterlich alle Register seines Könnens. Er gestaltete den energischen, fulminanten Beginn des ersten Satzes mit vollem Akkordeonklang ebenso souverän und gefühlvoll wie die leiseren und sanfteren Passagen des Stücks. Dem Künstler gelang es hier auf eindrucksvolle Art und Weise, die gesamte Bandbreite seines Könnens zu demonstrieren. Außerdem spielte Grahovac die "Phantasie 84" von J. Ganzer, "Präludium und Fuge fis-Moll" von J.S. Bach, die "Sonata B-Dur" von D. Scarlatti, H. Vuoris "Suden Hetki - Die Stunde des Wolfes" und schließlich "Boite a Rythme - Die Schachtel mit Rhythmen" von F. Angelis. Dabei bewegte sich der junge Künstler sicher und scheinbar mühelos zwischen den unterschiedlichen Stilen und musikalischen Epochen seiner Musik. Mit dem Konzert bereitet sich Grahovac auf den Klingenthaler Akkordeonwettbewerb vor. Er studiert an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Prof. Elsbeth Moser den Studiengang "Künstlerische Ausbildung".

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