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Dank an die großzügigen Spender für die Unterstützung sozialer Projekte

AkKi hilft Kindern

HAMELN. AkKi, der Verein Aktion Kinder in Not, unterstützt Initiativen, die sich auf die Förderung von Kindern in Hameln spezialisiert haben. Quasi als Förderverein für Kinder sammelt der Vorstand Spenden und Mitgliedsbeiträge, um Initiativen am Leben zu halten, die nicht mit Steuergeldern finanziert werden. Und das ist dem Vorstand auch im vergangenen Jahr perfekt gelungen.

Der Vorstand von AkKi, v. li.: Schatzmeister Johannes Gerhard Emmel, Vorsitzende Michaela Bahlmann, Kerstin Jedecke und Beate Niemeyer. FOTO: UL

So berichtet Reinhold Marx von der Geschäftsstelle der Caritas Hameln, wie durch die Stadtteilsozialarbeit in der Haltestelle in Afferde erfolgreich Präventionsarbeit geleistet werde. Der Ortsteil Afferde habe eine soziale Zusammengehörigkeit entwickelt, die Fluktuation sei gering, er gebe Arbeit. Die drei Halbtagskräfte in der Haltestelle bieten strukturelle Freizeitgestaltung für Jugendliche aus 20 Herkunftsländern an. AkKi unterstützt die Arbeit der Caritas in der Haltestelle auch in diesem Jahr mit 8450 Euro und den Verein Spätaussiedler und deutsche Rückwanderer (SDR) mit 6000 Euro in diesem Jahr.

Das Projekt des Kinderschutzbundes „Schüler helfen Schülern“ in der zur Wilhelm-Raabe-Schule gehörenden Südstadtschule in der Königstraße wird mit 6500 Euro seitens AkKi unterstützt. Gymnasiasten vom Vikilu, Schiller, von der Elisabeth-Selbert- Schule und der Eugen-Reintjes-Schule helfen rund 20 Migrationskindern, die schulischen und familiären Anforderungen zu meistern und können sich dank der Spenden von AkKi damit ihr Taschengeld aufbessern. Von der positiven Auswirkung dieser Unterstützung berichteten die Grundschullehrerinnen Martina Markut als Projektleiterin und Sarah Nietfeld den 16 Mitgliedern in der Jahreshauptversammlung von AkKi im Medienraum der Dewezet. „Es werden Werte vermittelt, es gibt verlässliche Unterstützung und ein offenes Ohr bei Streit und Stress. 60 Minuten ist ein älterer Schüler ausschließlich für ein Kind da, das stärkt das Selbstbewusstsein dieser Kinder. Die Kinder trauen sich im Unterricht mehr, denn durch die Übungen am Nachmittag können viele Defizite ausgeglichen werden.“ Auch das Mädchencafé „No limits“ vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) wird gut angenommen und wird von AkKi mit 16 000 Euro finanziert. Ebenfalls vom SkF angeboten werden die Pekip-Babykurse mit 1500 Euro und die Schularbeitenhilfe mit 2400 Euro sowie neu eine 450 Euro Kraft mit 7160 Euro. Dies ist dank einer großzügigen Spende der Mitarbeiter von Volvo in diesem Jahr möglich. Dienstags, mittwochs und donnerstags nachmittags treffen sich die Mädchen am Ostertorwall 6 im Mädchencafé. Gesucht wird jetzt vom SkF eine Honorarkraft für 450 Euro monatlich, die den Mädchen in Mathe, Französisch und Englisch helfen kann. Wer Interesse daran hat, melde sich gern bei Brigitte Bittner vom SkF, Ostertorwall 6, 05151/24645.

Im Haushaltsplan von AkKi über insgesamt 55 350 Euro enthalten ist auch die Finanzierung einer Halbtagskraft im DRK-Kindergarten Königstraße, die sich um die Eltern der Migrationskinder kümmert und Anlaufstelle für weitere Hilfe ist. Das Klettern und Reiten von Kindern der Heinrich-Kielhorn-Schule wird weiterhin mit 850 Euro unterstützt. Die Kosten des Vereins AkKi für Öffentlichkeitsarbeit und Aufwandsentschädigung schlagen in diesem Jahr mit 1500 Euro zu Buche. Der gesamte Vorstand wurde einstimmig im Amt bestätigt.

Der Verein dankt den Bürgern und der Firma Lenze SE sowie dem Lions Club Hameln für die Spende aus der Adventskalenderaktion und den Mitarbeitern von Volvo – insgesamt sind 43 265 Euro an Spenden in den AkKi-Haushalt geflossen, 6030 Euro an Mitgliedsbeiträgen und 6550 Euro durch Bußgelder über das Amtsgericht Hameln und die Staatsanwaltschaft Hannover. Der Vorstand von AkKi dankt im Namen der Kinder für diese großzügige Unterstützung und hofft auf weitere Spenden durch neue Mitglieder oder auch auf Spenden bei Familienfeiern.ul

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