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Alle leisten gute Arbeit, nur Petrus versagt / Info-Galerie mit festem Holzhaus

Adventsmarkt in der Bergstadt: Lichter, Düfte, Weihnachtsklänge

Obernkirchen (sig). Petrus meinte es nicht gut mit den Adventsmarkt-Organisatoren und -besuchern. Dennoch: Das schlechte Wetter konnte die Obernkirchener und auch einige Gäste aus dem Umland nicht davon abhalten, den Kirchplatz aufzusuchen, um dort die beginnende Adventszeit einzuläuten. Parallel dazu gab es im Stift den Basar mit vornehmlich kunstgewerblichen Angeboten - willkommene Gelegenheit auch, ins Trockene zu gelangen.

Streichelzoo mit Gänsen und Ziegen - ein besonderes Vergnügen fü

Eine Stunde vor der Eröffnung des Marktes fand wieder ein Gottesdienst statt, an dem der Chor des Obernkirchener Männergesangvereins mitwirkte. Gleichzeitig nahm von hier aus der "Lebendige Adventskalender" seinen Anfang, bei dem sich in den nächsten vier Wochen bis zum Heiligen Abend hin Menschen, unabhängig von ihrer Hautfarbe und Religion, zu besinnlichen Treffen beim Schein der Kerzen zusammenfinden. Den Obernkirchener Adventsmarkt erreichten die Besucher durch eine mit Tannengrün geschmückte Eingangspforte. Von dort wurden sie auf einem eigens angelegten Laufweg durch die Reihen der Verkaufs- und Informationsstände geführt. Es duftete nach würzigem Glühwein, Kartoffelpuffern, Grütze und nach weihnachtlichen Backwaren. Es ist auch in der Bergstadt guter Brauch geworden, dass an diesem Markttag nicht auswärtige Gewerbetreibende den Kirchplatz füllen, sondern in erster Linie heimische Vereine, Organisationen und Gemeinschaften. Und alle gaben sich wieder viel Mühe, für ein buntes und abwechslungsreiches Marktgeschehen zu sorgen. Von Mal zu Mal entwickelt diese Veranstaltung ein ganz eigenständiges und intensiveres Flair. Auch hier beweisen die Aussteller, dass Gemeinschaftsgeist und ehrenamtliches Engagement in Obernkirchen in vorbildlicher Weise angesiedelt sind. Die zusätzlich genutzten Räumlichkeiten der "Roten Schule" sowie das Trafohäuschen und der Eingangsbereich der Stiftskirche boten die Chance, dort zusätzlich Dinge auszustellen, die vor den Unbilden des Wetters geschützt werden müssen. Eines nicht mehr allzu fernen Tages werden sicherlich mehr stabile Holzbuden den Kirchplatz zieren. Den Anfang haben der Verein für Wirtschaftsförderung und die Info-Galerie gemacht. So besteht die Möglichkeit, den Adventsmarkt über ein komplettes Wochenende auszudehnen, weil nicht zwischendurch alles abgebaut werden muss. Bürgermeister Oliver Schäfer ging bei seiner Eröffnungsrede auf diese Planungen nicht ein, aber er lobte alle, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Und wörtlich ergänzte er: "Wir freuen uns, dass der Bereich um die Stiftskirche wieder in ein Meer aus Lichtern, Düften und Weihnachtsklängen verwandelt ist. Auch die Weihnachtsbeleuchtung in unserer Innenstadt verbreitet eine ganz besondere Stimmung." Anschließend entzündete das Stadtoberhaupt zusammen mit Manuela Schneider die erste Kerze eines Adventskranzes, der auf dem steinernen Tisch vor dem Trafohaus lag. Zur Freude der Kinder ließ sich der Weihnachtsmann vom anhaltenden Regen nicht abhalten. Besonderen Spaß machte den Jüngsten außerdem noch der Streichelzoo, in dem ein prächtiges Gänsepärchen und zwei schwarz-weiße Zieglein gutmütig auf jede Berührung einer Kinderhand reagierten.

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