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Achter holt Gold auf dem Rotsee

Rudern (peb). Ohne den Bückeburger Jan-Martin Bröer holte sich der neuformierte Deutschland-Achter beim Weltcup-Finale auf dem Luzerner Rotsee die Goldmedaille.

Im hochgradig spannenden Finale setzte sich das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes mit dem neuen Schlagmann Bernd Heidicker, Philipp Stüer, Thorsten Engelmann, Sebastian Schulte, Jan Tebrügge, Ulf Siemens, Stephan Koltzk, Jörg Dießner und Steuermann Peter Thiede mit einem hauchdünnen Vorsprung von 29 Hundertstel gegen Italien und Polen durch und gewann wie im Vorjahr die Weltcup-Gesamtwertung. Der Achter ging das Rennen offensiv an und führte zur Streckenhälfte mit fast einer ganzen Länge. "Wichtig war, dass wir von Anfang an vorne drauf gingen und hinten raus hat es dann gereicht", sagte Sebastian Schulte. "Wir haben es allen Kritikern gezeigt, die im Vorfeld Diskussionen um uns und vor allem um unseren Schlagmann losgetreten hatten." "Mit dieser Leistung haben wir das Vertrauen, das in uns gesetzt wurde, gerechtfertigt", sagte Bernd Heidicker. Bundestrainer Dieter Grahn hatte seinen Schützling auf die prädestinierte Achter-Position gesetzt und wurde für seinen Mut belohnt. "Wir sind auf dem richtigen Weg. In der Mannschaft steckt großes Potential", sagte Grahn erleichtert.

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