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Duell der "Erfolglosen": VfL Bad Nenndorf II gegen HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf

Abstiegsgespenst sitzt beiden Teams im Nacken

Handball (hga). Nach acht Niederlagen in Folge steht der VfL Bad Nenndorf II in der Landesliga vor einer Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt. Zu Gast beim Elften (19:25-Punkte) ist der Letzte (12:32) HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf.

Abstiegskampf pur ist angesagt für Christoph Kleine und den VfL-

Nur zwei Minuspunkte trennen den VfL noch von einem Abstiegsplatz. Jetzt ist die Mannschaft von VfL-Coach Rainer Hinze gefordert wie lange nicht, alles an Erfahrung und jugendlichem Kampfgeist in die Waagschale zu werfen. So eine Vorstellung wie bei der 14:29-Auswärtsniederlage gegen den MTV Herrenhausen darf jedenfalls nicht noch einmal passieren. An Erfahrung mangelt es nicht mehr, mit Marc Sieger, Henning Zhorzel, Raik Lübke, Thorsten Willuhn und Helge Stille stehen genug "alte Hasen" auf dem Parkett. Die Youngster von den A-Junioren haben ihre Saison beendet und somit keine Doppelbelastung mehr. Diese Mischung muss es einfach richten. Wie es gehen kann, haben die Gäste am vergangenen Wochenende gezeigt. Trotz einer scheinbar aussichtslosen Lage bäumte sich die HSG mit aller Macht gegen das drohende Schicksal auf. 27:22 schlug die HSG den Tabellendritten SV Aue Liebenau, griff nach dem allerletzten, wenn auch ziemlich dünnen Strohhalm. Die HSG wittert Morgenluft. Mit den Erfolgen der "Ersten" schwindet für die VfL-Reserve zunehmend die Drohung eines Zwangsabstieges. "Wenn wir gegen den Tabellenletzten nicht gewinnen, sehe ich kein Land mehr. Aber ich habe die Hoffnung, dass es besser wird", sagt Hinze. Die Gäste kommen zwar ersatzgeschwächt, es fehlen Thomas Edler, Rafael Pasternak und Sigi Buss, werden aber bis zum Umfallen kämpfen. Anwurf: Sonnabend, 18.30 Uhr (Kreissporthalle)

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