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Ex-Vorstand der Volksbank verzichtet auf Geschenke / Geld für Schlagzeugraum

Abschied mit Folgen: 6330 Euro für Musikschule und Altersheim

Bückeburg (bus). Mitunter zahlen sich Abschiede auf ungewöhnliche Art und Weise aus. Diese Erfahrung haben jetzt Gudrun Wuttke und Horst Tebbe von der Musikschule Schaumburger Märchensänger und Joachim Liebig, Vorsitzender des Evangelischen Altersheims Bückeburg, gemacht. Musikschule und Altersheim profitierten von einer Aktion, die der frühere Vorstandsvorsitzende der Volksbank in Schaumburg, Ernst Engelking, aus Anlass seines Wechsels in den Ruhestand initiiert hatte.

Engelking hatte im Februar dieses Jahres ausdrücklich auf Geschenke verzichtet und stattdessen um Geldspenden zugunsten der beiden Unternehmungen gebeten. Jetzt überreichte der Ex-Banker gemeinsam mit dem aktuellen Bankvorstand Joachim Schorling insgesamt 6330 Euro - der Bestimmung der Spender folgend 4545 Euro an die Musikschule und 1785 Euro an das Altersheim. Engelking bezeichnete die Einrichtungen als "Institutionen, die mir sehr am Herzen liegen". In beiden werde beispielhafte Arbeit geleistet, die es zu erhalten und zu unterstützen gelte. Wuttke betonte, dass das Geldinstitut im Allgemeinen und Engelking im Besonderen den Märchensängern seit vielen Jahren verbunden seien. "Nicht nur finanziell, sondern auch ideell", hob die Musikschulgeschäftsführerin hervor. Das Geld werde für die Herrichtung eines Schlagzeugraumes Verwendung finden. Liebig kündigte an, mit der Spende kulturelle und gesellige Angebote finanzieren zu wollen. Der Pastor, der sich seit zehn Jahren gemeinsam mit Engelking ehrenamtlich im Vorstand des Trägervereins engagiert, hatte im Gegensatz zu Wuttke keinen Dankesblumenstrauß dabei. "Kein Tadel ist Lob genug", brachte er in der schmunzelnden Runde seine Wertschätzung gegenüber dem Spender zum Ausdruck.

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