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HWK-Turnhalle: Verwaltung überlegt, Abbrucharbeiten in die Herbstferien zu legen

Abriss früher als bislang geplant

Bad Münder. Herbstferien statt Weihnachtsferien – mit dieser Option plant die Stadt derzeit den Abriss der Sporthalle der Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule am Laurentiusweg. Die Vorverlegung der Arbeiten biete deutliche Vorteile, so die Argumentation der Architekten, der sich die Stadt anschließt. Noch stehen allerdings Entscheidungen aus.

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

In der ersten Planung der Stadt waren die Abrissarbeiten für Januar vorgesehen, eventuell für die Weihnachtsferien. Dass die zentralen Abbrucharbeiten besser in den Ferien stattfinden sollten, hatten die Architekten des Bauträgers KSG, Joachim Riemer und Gerrit Niemeier, jetzt noch einmal in Abstimmungsgesprächen betont – und dabei auch die Herbstferien ins Spiel gebracht. Die Sporthalle grenzt direkt an den neuen Schulhof der Grundschule Bad Münder. Die Möglichkeit der Vorverlegung wurde bei der Stadt geprüft und für gut befunden. Dezernent Marcus Westphal hatte bereits bei Abstimmung der ersten Zeitplanung die Unsicherheit von gleich zwei Winterphasen zu bedenken gegeben. Ein heftiger Wintereinbruch in den Weihnachtsferien hätte zwangsläufig Probleme im weiteren Zeitplan nach sich gezogen. Durch das Vorziehen der Abbrucharbeiten könne das Risiko von Verzögerungen verringert werden. Westphal unterstützt die Planung, weist aber darauf hin, dass noch nicht alle Abstimmungen und Prüfungen im Zusammenhang mit dem Abriss und Neubau abgeschlossen sind.

Eine andere wichtige Hürde scheint aber bereits genommen: Fachbereichsleiterin Elisabeth Borcherding hat im Gespräch mit Thomas Umlauf und Gunnar Meier, den Vorsitzenden der Sportbetriebsgesellschaft, die SC und TuSpo zum Betrieb der Sporthalle gegründet haben, und Jürgen Koch als Vorsitzendem der AG Sport die Möglichkeit des früheren Abbruchs erörtert. Die Reaktionen seien positiv gewesen, und auch Ersatz-Hallenzeiten hätten kurzfristig organisiert werden können. So habe sich beispielsweise der TSV Hamelspringe bereit erklärt, in seiner Halle zusätzliche Kapazitäten für Sportler anderer Vereine zu schaffen.

Rund zehn Monate werden für den Neubau der Sporthalle gerechnet. „Der Februar 2017 wäre ein guter Zeitpunkt, den Betrieb aufzunehmen. Wenn wir es vorher schaffen – umso besser“, hatte Westphal bei der ersten Vorstellung der Planung gesagt. Wird die neue Halle vorher fertig, wird sich auch die angespannte Hallensituation in der Stadt früher wieder entspannen können. Zusätzlich zu den Einschränkungen durch den Wegfall der Sporthalle Laurentiusweg sorgt auch das neue Ganztagsangebot an den vier Grundschulen der Stadt dafür, dass weniger Hallenzeiten für die Vereine zur Verfügung stehen.

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