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Wilhelm-Busch-Gymnasium schlägt zwei Abiturienten für Stipendium vor / Julia Höpfner Beste mit Note 1,0

Abi 2007 gebaut: Elf Mal eine Eins vor dem Komma

Stadthagen (mw). Für die Abiturienten des Wilhelm-Busch-Gymnasiums (WBG) in Stadthagen beginnt nun der Ernst des Lebens. Nachdem die Pennäler die Reifeprüfung bestanden haben, sind sie am Freitagabend feierlich verabschiedet worden. Als Veranstaltungsort für die Entlassungsfeier hat aufgrund der im WBG noch nicht abgeschlossenen Bauarbeiten die Aula der benachbarten IGS Schaumburg gedient.

Die Abiturienten Sören Tatge (v.l.) und Julia Höpfner werden von

"Sie werden heute ein Dokument erhalten, das im Ranking der begehrtesten Papiere noch vor dem Führerschein in ihrer Altersklasse ganz weit oben steht, öffnet es doch die Tore in hochwertige Ausbildungsbereiche wie zum Beispiel Hochschulen im In- und Ausland", sagte Schulleiter Heiko Knechtel zu Beginn seiner Ansprache. Von 111 Prüflingen haben 103 Schüler das Abitur erfolgreich abgeschlossen, davon Elf "mit einer Eins vor dem Komma". Die Durchschnittsnote liege mit 2,8 im Bereich des langjährigen Landesdurchschnitts. Laut Knechtel gehörten die Abiturienten dem letzten Jahrgang an, der in Niedersachsen die Kurse "nach weitgehend lockeren Bedingungen selbst zusammenstellen konnte". Der nachfolgende Jahrgang sei durch die Profiloberstufe in seinen Wahlmöglichkeiten dagegen sehr viel mehr eingeengt. In der modernen Welt verändern sich die Wissensstrukturen, stellte Knechtel fest. "Informationswelten treten an die Stelle von Wissens- und Bildungswelten." Information habe jedoch immer einen aktuellen Bezug und sei deshalb vergänglich, Wissen dagegen sei beständig. Einige Schüler wurden besonders geehrt. Allen voran die beiden besten Abiturienten Julia Höpfner (Abiturnote 1,0) und Sören Tatge (Abiturnote 1,2). Über Höpfner berichtete der Schulleiter zudem, dass diese - erstmalig in der Geschichte des WBG - sich zusätzlich in einem fünften Fach in Englisch und Französisch prüfen ließ und diese Prüfung mit dem "Traumergebnis von 15 Punkten" in die Abiturwertung einbringen konnte. Da sich Höpfner und Tatge laut Knechtel "in vielfältiger Weise für Bildung und Schule eingesetzt" haben, wurden sie von der Schule für die "Studienstiftung des deutschen Volkes" vorgeschlagen. Höpfner erhielt zudem noch den "Apollinaire-Preis" der Robert-Bosch-Stiftung in Form eines Buchpräsents für die beste Leistung im Fach Französisch. Weitere "Einser-Absolventen" waren Corin Reuter (1,4), Nils Spier (1,4), Andre Dietrich (1,5), Richard Benedix (1,6), Bernd Janssen (1,7) sowie Ann-Kathrin Beck, Miriam Brandt, Henriette Marie Dohmeier und Anja Krätge (alle 1,9). Richard Benedix erhielt für "hervorragende Leistungen" einen Buchpreis nebst einjähriger Mitgliedschaft von der Deutschen-Physikalischen-Gesellschaft. Mit Urkunden und ebenfalls einer einjährigen Mitgliedschaft wurden Miriam Brandt, Felix Hoyer, Nils Spier und Andre Dietrich für sehr gute Leistungen belohnt. Ann-Kathrin Ritter erhielt für deren intensive, zuverlässige und langjährige Mitarbeit im Schulchor ein Präsent der Schule.

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