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Ford kracht gegen tonnenschwere Fräsmaschine / Fahrer in Lebensgefahr

A 2: Drei Schwerverletzte nach Unfall

Rehren (ots/tol). Mit einer 7,5 Tonnen schweren Straßenfräsmaschine ist gestern Morgen gegen 10.45 Uhr ein 77-jähriger Ford-Mondeo-Fahrer auf der A 2 bei Rehren in einem Baustellenbereich zusammengestoßen. Der Mann und eine Mitfahrerin wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Nach der Kollision wird der Verkehr einspurig an der Unfallstell

Nach bisherigen Erkenntnissen war der 77-Jährige gemeinsam mit seiner 62 Jahre alten Lebensgefährtin und einer weiteren Mitfahrerin auf der Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs. Kurz hinter der Anschlussstelle Rehren - im Bereich einer Tagesbaustelle - geriet der Mann nach Polizeiangaben krankheitsbedingt mit seinem Auto ins Schlingern, kam auf der hier zweispurigen Fahrbahn (Standspur und rechter Hauptfahrstreifen) gegen die Schutzplanke und nahm die Warnbaken auf einer Länge von rund 400 Metern mit. Im weiteren Verlauf fuhr der offensichtlich außer Kontrolle geratene Pkw nach links in den Baustellenbereich und stieß frontal mit der Fräsmaschine zusammen. Der Autofahrer und die Mitfahrerin wurden lebensgefährlich verletzt mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Die 62-jährige Beifahrerin kam schwer verletzt, jedoch ohne Lebensgefahr, in ein Krankenhaus. Der Fahrer der Straßenfräsmaschine erlitt leichte Verletzungen; auch er kam zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Unmittelbar nach dem Aufprall geriet der Motor des Pkw in Brand und wurde sofort von umstehenden Bauarbeitern gelöscht. Diese Männer halfen den verletzten Insassen durch Erste-Hilfe-Maßnahmen, riefen den Rettungsdienst herbei und unterstützten die Rettungssanitäter bei der Wiederbelebung der Schwerverletzten. Der Sachschaden wird auf rund 30 000 Euro geschätzt. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. In der Tagesbaustelle auf der A 2 sollte der Brückenanschluss der erneuerten Fahrbahn gefräst werden. Wenige Minuten nach dem Zeitpunkt des Unfalls hätten sich noch weitere Bauarbeiter an der Stelle aufgehalten.

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