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Übungsplatz der Briten wird für 25 Jahre zum Standort für Solaranlagen

Wachstumsmarkt Photovoltaik: Auch private Investoren aus Aerzen und dem Landkreis setzen auf die Kraft der Sonne.  Foto: Bilderb

Hameln (HW). Hameln poliert weiter am Image als Solarstadt des Nordens. Deshalb ist es politischer Wille, auf dem „Ravelin Camp“, dem ehemaligen Übungsgelände der britischen Streitkräfte, ein etwa zehn Hektar großes Sondergebiet für Photovoltaikanlagen entstehen zu lassen.

Das insgesamt 40 Hektar umfassende Areal ist inzwischen im Besitz der Bundesanstalt für Immoblilienaufgaben und zahlreiche Investoren sollen bereits ihr Interesse für die Nutzung von Sonnenenergie bekundet haben, wie Volker Mohr, Fachbereichsleiter Planen und Bauen im Hamelner Rathaus jetzt vor dem Ausschuss für Stadtentwicklung betonte. Für eine bauliche Nutzung gebe es auf dieser Fläche keinen Bedarf mehr.

 Einstimmig ist die Verwaltung beauftragt worden, das Bauleitplanverfahren einzuleiten und durch die Aufstellung eines Bebauungsplanes sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes mit frühzeitiger Beteiligung der Öffentlichkeit die rechtlichen Voraussetzungen für die künftige Nutzung zu schaffen. Aus der Sonne soll dann für einen Zeitraum von 25 Jahren Energie gewonnen werden, ehe die Anlagen komplett zurückzubauen sind.

Klaus Lamprecht warf eine Frage auf, die auch Mohr nicht beantworten konnte. „Wie ist das mit dem Blendfaktor, wenn ich auf dem Klüt stehe“, wollte der Vertreter der Unabhängigen wissen. Die Frage des Spiegelns könne noch nicht beantwortet werden, weil ja noch kein Investor gefunden sei, ließ der Fachbereichsleiter wissen.

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