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Ärger über abgesagtes Familienfest

BAD MÜNDER. Mit Unverständnis reagierten die Mitglieder der Frauenunion Bad Münder auf die Mitteilung der Stadtverwaltung: Vorsitzenden Ilse Albers hatte erst wenige Tage vor dem geplanten Termin erfahren, dass das Familienfest im Kurpark wegen der Erkrankung eines städtischen Mitarbeiters abgesagt werden musste.

Ilse Albers

Autor

Monika Werner Reporterin

Die Planung bei den beteiligten Vereinen sei da bereits abgeschlossen gewesen, ein solches Fest könne doch nicht an einer Person scheitern, kritisierten die Mitglieder. Die Frauenunion selbst wollte sich stark einbringen, hatte bereits einige Materialien bestellt, die nun kurzfristig storniert werden mussten – sehr zum Ärger von Albers.

Nichtsdestotrotz bemühten sich die Mitglieder bei der Jahresversammlung nach vorn zu blicken, denn der nächste größere Termin der Frauen steht bereits an. Beim Familienfrühstück am Sonntag, 11. Juni, soll gemeinsam mit vielen Vereinen und Institutionen aus Eimbeckhausen auf dem Hof Stölting groß gefeiert werden. Beginn ist um 9.30 Uhr mit einem Gottesdienst. Mit Hüpfburg und Kutschfahrt soll auch der Nachwuchs seinen Spaß haben, außerdem soll es Live-Musik geben. Der Erlös der Aktion soll in neue Sportgeräte für die Turnhalle in Eimbeckhausen investiert werden.

Während der Versammlung berichtete Albers ebenfalls vom Kartoffelfest und natürlich von der Wunschbaumaktion, die jedes Jahr größer werde und auch in diesem Jahr wieder stattfinden soll. Auch das neu initiierte Wunschomaprojekt „Kofuba“ sei bereits gut angelaufen, die ersten Familien seien begeistert von ihren „Großmüttern“, die sich in dem Projekt engagierten. Engagement, das nicht unbemerkt blieb: Kreisvorsitzende Martina Keese lobte den Stadtverband überschwänglich als den „einzigen gut funktionierenden“.mow

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