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Ära Bieri geht zuende

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Hameln. Oft wurde er angekündigt, noch öfter dementiert: der Rücktritt des ersten Vorsitzenden und Oberschützenmeisters Horst Dieter Bieri von der Schützengilde Hameln. Jetzt aber ist Bieri, auf eigenen Vorschlag mal „zum Präsidenten auf Lebenszeit“ bestimmt, endgültig aus dem Amt – er kandidierte letztendlich doch nicht mehr.
Dabei hieß es in Schützenkreises noch drei Tage vor der entscheidenden Wahl der 76-Jährige werde wieder antreten. 55 Jahre hatte er im Vorstand der Gilde gearbeitet, davon 18 als Vorsitzender als auch manchmal zum Leidwesen. Manche verprellte er mit seiner Art der oft als diktatorisch empfundenen Vereinsführung und verlor sie als Mitglied, andere hob er in den Himmel, zog sie an seine Seite. Mit Bewunderung und Achtung sahen ihn die einen, selbstgefällig und diktatorisch die anderen – Kritik, so heißt es, habe Bieri durchaus als „Majetätsbeleidigung“ aufgefasst, auch und vor allem, wenn es um umstrittene und vor allem verbotene das Tragen des Bundesverdienstkreuzes an der Schützenuniform ging.

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