weather-image
17°
BSM-Vorsitzender prescht auf BSM-Hauptversammlung vor / Mirko Stjepanovic will investieren

70-Betten-Hotel in die Jugendfreizeitstätte?

Bückeburg (rc). Der BSM-Vorsitzende Sønke Lorenzen hat die Politik aufgefordert, die Jugendfreizeitstätte (JFS) zu verlegen, um auf dem Gelände den Bau eines Hotels mit bis zu 70 Betten zu ermöglichen. Auf der Hauptversammlung des Bückeburger Stadtmarketings sagte er, dass "ein Investor da ist". Die Stadt dürfe aber nicht mehr allzu lange warten, da der Investor nicht "einige Jahre bei der Stange bleiben will".

Muss die Jugendfreizeitstätte einem Hotelneubau weichen? Zusamme

Der Stadt fehle es an einem "busfähigen Hotel" mit bis zu 50 Zimmern, um einen komplett besetzten Bus unterbringen zu können. Nach den Schwierigkeiten rund um das "Alte Forsthaus" seien die anderen Hotels so weit ausgebucht, dass mehr Kapazitäten benötigt würden. "Viele wollen nach Bückeburg kommen, aber es gibt keine Unterkünfte", sagte Lorenzen auf Nachfrage: "Wir brauchen die Jugendfreizeitstätte, das ist klar. Wir brauchen aber auch ein weiteres Hotel." Nach Informationen unserer Zeitung soll Mirko Stjepanovic, Wirt des benachbarten Hotel-Restaurants "Jetenburger Hof", der Investor sein. Auf Anfrage bestätigte er, "schwer" an dem Vorhaben zu arbeiten, um - zusammen mit seinem Hotel - ein "busfähiges Hotel" anbieten zu können. Er wolle das JFS-Gebäude erhalten, im Erdgeschoss Tagungsräume einrichten, in den Obergeschossen Zimmer. Zusammen mit seinem Hotel könne er so ein komplettes Paket anbieten. Es habe Gespräche mit der Stadt gegeben. "Es ist noch nicht reif, ich hoffe aber, dass es bald über die Bühne geht." Wie Bürgermeister Reiner Brombach auf Nachfrage mitteilte, sei auch ihm aus "lockeren Gesprächen" bekannt, dass sich Stjepanovic für den Kauf der JFS interessiere. Bisher habe er an der "Ernsthaftigkeit" des Angebots gezweifelt. Angesichts der Äußerungen werde er jetzt erneut in Kontakt mit Stjepanovic treten und abklopfen, wie konkret die Pläne seien. Für die Stadt komme eine Verlegung der JFS nur in Frage, wenn ein anderer, geeigneter Standort gefunden würde und die Lösung für die Stadt kostenneutral sei, klopft der Bürgermeister schon einmal zwei wesentliche Bedingungen fest.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare