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5,3 Millionen Euro für den Rettungsdienst

Landkreis (jl). Die Entgelte für den Rettungsdienst müssen -wie fast jedes Jahr -neu geregelt werden. Der Landkreis und die Krankenkassen haben sich dazu auf eine Vereinbarung geeinigt, die ein Volumen von 5,3 Millionen Euro umfasst. Der Kreistagsausschuss für Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz hat dem zugestimmt. Den endgültigen Beschluss fasst der Kreisausschuss.

"Nach wie vor ist es schwierig, mit den Kassen zu einer Einigung zu kommen", berichtete die Erste Kreisrätin Eva Burdorf. Ein Teilbetrag aus der Vereinbarung beziehungsweise Abrechnung für 2004 ist nach ihren Worten noch strittig. Dabei geht es um die vom Kreis veranschlagten Kosten für die örtliche Einsatzleitung, die die Versicherungen nicht im vollen Umfang übernehmen wollen. Hierbei klagt der Kreis gegen eine Entscheidung der Schiedsstelle für den Rettungsdienst vor dem Verwaltungsgericht. Es könne sein, "dass wir für die Jahre 2005 und 2006 das Gleiche machen müssen", merkte Rolf Hartmann, der Chef der Rettungsleitstelle, an. Die Summe von 5,3 Millionen Euro, liegt um 130 000 Euro unter der der bisherigen Vereinbarung. In der Tendenz geht die Kreisverwaltung für die kommenden Jahre von sinkenden Kosten aus.

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