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Bund und Land geben 2006 Mittel frei / Stadt stellt noch einmal 625 000 Euro bereit

500 000 Euro Zuschuss fürs Sanierungsgebiet

Bückeburg (rc). Die Stadt wird in diesem Jahr 500 000 Euro Zuschuss für Städtebauförderungsmaßnahmen erhalten. Das teilte der CDU-Landtagsabgeordnete Friedel Pörtner mit. Die Auszahlung sei noch abhängig von einer entsprechenden Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Land Niedersachsen und dem Bund. Die Fördermittel sollen nach Aussage Pörtners komplett in dasSanierungsgebiet Hannoversche Straße fließen. Kernstück dieses Projektes ist die Wiederherrichtung der Industriebrache Kögel zu einem innenstadtnahen Wohngebiet, heute Falkingsviertel genannt. Ende des Jahres sollen dort die ersten Baugenehmigungen erteilt werden.

Wie Bürgermeister Reiner Brombach mitteilte, wird die Stadt in diesem Jahr zusätzlich noch einmal 625 000 Euro für das Sanierungsgebiet in den Haushalt einstellen. An erster Stelle stehe die Erschließung des neuen Baugebietes. Ein Teil der Summe, auch des Landeszuschusses, werde aber auch in Vorhaben privater Investoren fließen. Die Zuschüsse des Landes seien nicht zweckgebunden. 2005 hatte das Land Niedersachsen wegen der angespannten Finanzlage keine Städtebauförderungsmittel verteilt. Pörtner betonte in seiner Pressemitteilung, dass die Stadt Bückeburg sowohl von der früheren SPD- als auch von der heutigen CDU/FDP-Landesregierung "großzügig" finanziell unterstützt worden sei und werde. "Wir müssen für diese beispielhafte Unterstützung dankbar sein". Bund und Land stellen in diesem Jahr insgesamt 33,4 Millionen Euro für Städtebauförderung zur Verfügung. Mit weiteren kommunalen Mitteln wird niedersachsenweit ein Fördervolumen von 54 Millionen Euro erreicht, teilte Pörtner weiter mit.

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