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46 Jahre Chef: Grabbe ist Ehrenbürgermeister

Ahnsen. Dass sich sämtliche Abgeordnete bei einer Sitzung von ihren Plätzen erheben und Stehapplaus spenden, kommt selten vor; dass es ihnen die Zuschauer nachtun und Blumen überreichen, ebenfalls – und doch ist beides Mittwochabend im Mehrzweckhaus geschehen, denn: Das Ortsparlament unter seinem frisch gewählten Chef Klaus Hartmann hat Heinz Grabbe (SPD) nach 48 Jahren Ratsmitgliedschaft, davon 46 Jahre als Bürgermeister, die Bezeichnung „Ehrenbürgermeister der Gemeinde Ahnsen“ verliehen.
„Die Auszeichnung ist mit Dank und Respekt vor Deinem Lebenswerk verbunden“, erklärt Hartmann. Denn egal ob Dorfgemeinschaftshaus, Sport-, Bolz- und Spielplatz, Bouleanlage oder Neubaugebiete – nahezu alles im Dorf trage die Handschrift des Ahnser Urgesteins. „Dabei“, lobt der Nachfolger den Vorgänger, „bist Du immer ein Bürgermeister zum Anfassen geblieben.“ Die Ehrenurkunde wird Grabbe am Samstag bei einer als privat deklarierten Feier im Landhaus überreicht. Der Bitte Hartmanns – „Dich auch weiterhin noch um Rat fragen zu dürfen“ – will der Ausgezeichnete gerne nachkommen: „Ruft mich an. Dann fühle ich mich nicht so abgestellt!“, sagt Grabbe. Ein besonderer Dank des Ehrenbürgermeisters gilt seiner Frau: „Ohne die Unterstützung von dieser Seite hätte ich all das nicht vermocht.“

Grabbe

Ahnsen. Dass sich sämtliche Abgeordnete bei einer Sitzung von ihren Plätzen erheben und Stehapplaus spenden, kommt selten vor; dass es ihnen die Zuschauer nachtun und Blumen überreichen, ebenfalls – und doch ist beides Mittwochabend im Mehrzweckhaus geschehen, denn: Das Ortsparlament unter seinem frisch gewählten Chef Klaus Hartmann hat Heinz Grabbe (SPD) nach 48 Jahren Ratsmitgliedschaft, davon 46 Jahre als Bürgermeister, die Bezeichnung „Ehrenbürgermeister der Gemeinde Ahnsen“ verliehen.
„Die Auszeichnung ist mit Dank und Respekt vor Deinem Lebenswerk verbunden“, erklärt Hartmann. Denn egal ob Dorfgemeinschaftshaus, Sport-, Bolz- und Spielplatz, Bouleanlage oder Neubaugebiete – nahezu alles im Dorf trage die Handschrift des Ahnser Urgesteins. „Dabei“, lobt der Nachfolger den Vorgänger, „bist Du immer ein Bürgermeister zum Anfassen geblieben.“ Die Ehrenurkunde wird Grabbe am Samstag bei einer als privat deklarierten Feier im Landhaus überreicht. Der Bitte Hartmanns – „Dich auch weiterhin noch um Rat fragen zu dürfen“ – will der Ausgezeichnete gerne nachkommen: „Ruft mich an. Dann fühle ich mich nicht so abgestellt!“, sagt Grabbe. Ein besonderer Dank des Ehrenbürgermeisters gilt seiner Frau: „Ohne die Unterstützung von dieser Seite hätte ich all das nicht vermocht.“
Zuvor hatte Grabbe eingangs der Auftaktsitzung des Rates einen Bürgervertreter nach dem anderen per Handschlag in die Pflicht genommen: „Das ist meine letzte Amtshandlung als Bürgermeister.“ Sprach’s und nahm in den Zuschauerreihen Platz.
Unter Leitung von Dieter Gutzeit (CDU) formieren sich die Fraktionen. Diejenige der Christdemokraten wird von Carsten Borrmann angeführt; ihn vertritt Robert Pavlista. Bei der SPD führt Wolfgang Faulhaber Regie; ihm steht Volker Wiehe als sein Stellvertreter zur Seite.
Auf einen Verwaltungsausschuss (VA) verzichten beide Fraktionen einvernehmlich.
Als die Wahl des Bürgermeisters auf der Agenda steht, schlägt Faulhaber das parteilose SPD-Fraktionsmitglied Hartmann vor. Die CDU schließt sich erwartungsgemäß an. „Du hast bereits im Vorfeld Kompetenz und Neutralität bewiesen“, gratuliert Gutzeit dem Bürgermeister zum einstimmigen Wahlergebnis. Und ergänzt: „Du tritt’s zwar in große Fußstapfen, wirst aber sicher Deinen eigenen Weg gehen.“ Grabbe übergibt Hartmann die 50 Jahre alte Ratsglocke sowie die Schlüssel für Büro und Bekanntmachungskasten.
„Die Messlatte liegt sehr hoch. Ich kann Dich nicht ersetzen, verspreche aber offene Kommunikation mit allen Politikern und Bürgern“, entgegnet Hartmann.

Mehr morgen in der LZ/SZ.

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