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36:26-Derbysieg: HSG dreht nach der Pause auf

Handball (mic). Im WSL- Oberligaderby behielten die Handballer der HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf die Nerven und besiegten die HF Aerzen nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 36:26.

Dabei sah es nach einem HSG-Erfolg lange nicht aus. Der Aufsteiger hatte große Probleme mit der Deckungsarbeit und lief einem 13:18- Rückstand hinterher. In einem zerhakten Derby mit vielen Zeitstrafen kam über ein 6:6 und 9:9-Zwischenstand wenig Spielfluss auf. Ronny Heppner hatte Wurfpech mit einigen Pfosten- und Lattentreffern. Auf der Gegenseite sorgte Bernhard Grabbe (9 Tore) für die 15:13-Pausenführung der griffigen Gäste. Linksaußen Martin Schuster belebte nach seiner Einwechslung in der 24. Minute die Partie, glänzte mit allein fünf Treffern und begeisterte die 160 Zuschauer mit rasanten Dribblings. Nach dem Wechsel baute der ehemalige HSG-Spieler Benjamin Bauer (5 Tore) den Vorsprung auf 18:13 aus. Doch die Schönemeier-Sieben kämpfte, agierte konzentrierter und traf besser. Nachwuchstalent Jan-Torben Weidemann taute auf und markierte das 21:21 (45.). Das Match kippte, Alexander Dorndorf erzielte die 26:22- Führung. Aerzen war demoralisiert und mit den Kräften am Ende. Die HSG hatte nun leichtes Spielund profitierte vom Zerfall der HF. HSG: Heppner 1, Schuster 5, Herrmann 2, Dorndorf 7, Ostermann 2, Wassiljew 3/3, Peters 1, Handke 1, May 4, Weidemann 10.

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