weather-image
21°
Am Sonntag spielt die Eintracht beim TSV Deinsen um Punkte

3:1-Erfolg in Havelse: TSV Bückeberge im Halbfinale des Bezirkspokals

Frauenfußball (pm). Der TSV Eintracht Bückeberge setzt seine Erfolgsserie auch im Bezirkspokal fort. Mit einem 3:1-Erfolg im Viertelfinale beim TSV Havelse II zog der Tabellenführer der Bezirksliga 2 ins Halbfinale ein, in dem Bezirksoberligist TuS Drakenburg als nächster Gegner an den Mühlenbach erwartet wird. Im anderen Halbfinaletrifft die SG Limmer II auf den HSC Hannover.

Ardiana Syla (l.) staubte zum 1:0 für den TSV Eintracht Bückeber

In der durchwachsenen ersten Hälfte hatte die Eintracht einige Probleme. Auf dem großen Spielfeld in Havelse investierten die Gäste zu wenig. Es fehlte an Zweikampfstärke und Laufbereitschaft. Dafür agierte die Elf effektiv: Nach einer flach hereingetretenen Ecke von Inka Schütt ließ Torfrau Kerstin Ulizka den Ball nach vorn abprallen. Ardiana Syla schaltete am schnellsten und schoss den Ball wuchtig in die Maschen (11. Minute). Die Eintracht versuchte weiterhin, Ordnung in ihr Spiel zu bringen. Die nächste richtige Chance ergab sich erst in der 39. Minute. Janine Mensching setzte sich an der Grundlinie durch und flankte auf Jessica Biesterfeld, die per Kopf auf 2:0 erhöhte. Die Gäste kombinierten nun sicherer, die Löcher in der Defensive blieben aber offenkundig. Und nachdem Sonja Braun im Eintrachttor kurz zuvor in einer 1:1-Situation glänzend gegen Sarah Luckau gerettet hatte, hatte sie gegen dieselbeSpielerin in der 42. Minute keine Chance. Mit dem 1:2 ging es in die Pause. Die Gäste kamen verändert zurück. Viel konzentrierter und energischer in den Zweikämpfen - allen voran Kathrin Mathiesen und Biesterfeld auf den "Sechser"-Positionen - ließen sie den Elan der Havelserinnen alsbald schwinden. Zudem zielte Biesterfeld nach einer Schütt-Ecke per Kopf genau ins lange Eck und erhöhte auf 3:1 (52.). Die Eintracht kontrollierte danach das Geschehen und hatte vor allem in den Schlussminuten durch Schütt, Meike Hunte und Mensching weitere Chancen. In der Nachspielzeit traf Biesterfeld aus 25 Metern noch einmal die Latte - die Entscheidung war zu diesem Zeitpunkt aber längst gefallen. TSV: Braun, Pelzer, Dittmann, Zeckel, Mathiesen, Biesterfeld, L. Syla (58. Hoffmann), Schütt, Mensching, Hunte, A. Syla. Am morgigen Sonntag (11 Uhr) muss die Eintracht wieder in der Meisterschaft ihre Form beweisen. Gastgeber TSV Deinsen II war bis zum Hinspiel in Wendthagenärgster Verfolger der Eintracht, ist inzwischen aber ins vielköpfige Mittelfeld der Tabellen abgetaucht. Ein 7:2-Sieg vom vergangenen Montag gegen den TSV Nettelrede lässt aufhorchen. Zudem könnten die extrem kleinen Abmessungen des Platzes in Deinsen eine Rolle spielen. "Wir müssen die Gegnerdort sehr früh unter Druck setzen, damit sie nicht mit langen Bällen operieren können", sagt Eintracht-Trainer Uwe Kranz. Er hofft, dass der Pokalerfolg und die Rückkehr von Maxine Morast ins Team, seiner Elf weiteren Schwung verleiht.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare