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30 000 „Handys für die Havel“: 300 kommen aus Heeßen

Heeßen. Den 21 Kindern der Klasse 4 c von Lehrerin Heidrun Rinne steht der Stolz ins Gesicht geschrieben: exakt 300 Handys füllen die Sammelbox im Flur der Grundschule - und noch immer werden es mehr. Mit dem Sammeln der „Schnurlosen" beteiligen sich die Schüler an der Aktion des Naturschutzbundes (NABU) „Handys für die Havel", die gemeinsam mit einem Mobilfunkanbieter läuft. Der Clou: Für jedes Handy, das in der „Sammel-Schatzkiste" landet, fließt ein Euro in das Renaturierungsprojekt an der Unteren Havel.

Handy

Heeßen. Den 21 Kindern der Klasse 4 c von Lehrerin Heidrun Rinne steht der Stolz ins Gesicht geschrieben: exakt 300 Handys füllen die Sammelbox im Flur der Grundschule - und noch immer werden es mehr. Mit dem Sammeln der „Schnurlosen" beteiligen sich die Schüler an der Aktion des Naturschutzbundes (NABU) „Handys für die Havel", die gemeinsam mit einem Mobilfunkanbieter läuft. Der Clou: Für jedes Handy, das in der „Sammel-Schatzkiste" landet, fließt ein Euro in das Renaturierungsprojekt an der Unteren Havel.
Die Recycling-Kampagne „Alte Handys für die Havel" wurde im Februar 2006 gestartet. Bisher wurden 30 000 Geräte gesammelt; es sind über 190 000 Euro für das größte Fluss-Renaturierungsprojekt in Europa zusammengekommen. Mit den Erlösen wird die Havel wieder zu einer naturnahen, intakten und vielfältigen Flusslandschaft für Menschen und Tiere, wie den Eisvogel.

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