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24-Stunden-Schwimmen lockt viele Teilnehmer und Besucher / Annelie Scholz schwimmt 310 Runden

2564 Bahnen für das Freibad Beber-Rohrsen

Beber/Rohrsen (oe). Das Freibad stand am Wochenende für einen Tag und eine Nacht im Mittelpunkt des Dorfgeschehens in Beber und Rohrsen. Die DLRG-Jugend hatte mit dem Förderverein „Freibad-Freunde“ ein 24-Stunden-Schwimmen organisiert, an dem sich 45 Einzelschwimmer und sieben Mannschaften beteiligten. Insgesamt wurden 2564 Bahnen der 25-Meter-Strecke zurückgelegt.

Unter den zahlreichenTeilnehmern auch die stellvertretende Ortsb

„Bis auf wenige Minuten war immer jemand im Wasser, auch in der Nacht“, freute sich Heinrich Söfjer, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe. Dafür hatten sich Melena und Mia (beide 8 Jahre) extra einen Wecker für 3 Uhr früh gestellt, um dann mit ihren Müttern in das Freibad zu kommen. In der Zeit von 2 bis 5 Uhr war nämlich „Happy Hour“ – jede geschwommene Bahn zählte doppelt.

Dann gab es noch Bonuspunkte für originelle Kostüme, mit denen sich die mutigsten Teilnehmer ins Wasser trauten. Denn die Temperaturen fielen in der Nacht bis auf sechs Grad ab. Die Veranstalter hatten im Juni mit wärmeren Wetter gerechnet – auch tagsüber war die Wassertemperatur war mit 19 Grad nicht gerade komfortabel.

Dennoch gab es herausragende Ergebnisse: Von den sieben Mannschaften landeten die drei Teams der Theatergruppe „Dideldadeldum“ ganz vorn, die zweite Mannschaft mit 487 Bahnen knapp vor der ersten mit 480 Bahnen.

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Bei den Einzelstartern ragte die erst achtjährige Annelie Scholz heraus, die alleine 310 Bahnen in den 24 Stunden zurücklegte. In der Jugendklasse war Laura-Marie Flügge mit 208 Bahnen ganz vorn, bei den Erwachsenen David Sommer (100 Bahnen) und den Senioren Reinhold Wolff (96 Bahnen), der auch als ältester Schwimmer (56 Jahre) einen Sonderpreis erhielt – genauso wie Adara Zawilla (5 Jahre) als jüngste Schwimmerin.

„Die Veranstaltung war auch ein logistischer Kraftakt“, so Wilfried Müller vom Förderverein. Es waren immer Helfer vor Ort, auch in der Nacht. Für eine reichhaltige Kaffee- und Kuchentafel sorgte das örtliche DRK im Zelt. Volkswagen spendierte eine Gulaschkanone mit heißer Suppe, auch etliche örtliche Sponsoren unterstützten das Ereignis.

„Wir wollten unser Freibad nach dem frühen Start im Mai zwischendurch mal wieder in Erinnerung rufen – und die Startgelder helfen uns natürlich auch weiter, das Bad als wichtige kommunale Einrichtung zu erhalten“, so die Organisatoren.

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