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VfL Bad Nenndorf II patzt in Alfeld

17:20 - HSG Exten-Rinteln ist abgestiegen

Handball (hoh/hga). Das Schicksal der Handballerinnen der HSG Exten-Rinteln wurde durch eine schmerzhafte 20:17-Auswärtsniederlage im Kellerduell gegen die Reserve des MTV Großenheidorn endgültig besiegelt! Damit stehen die Schützlinge von HSG-Trainer Bernd Waldera bereits einen Spieltag vor dem Saisonende als Absteiger fest.

MTV Großenheidorn II - HSG Exten-Rinteln 20:17 (11:10). Den ersten Rückschlag mussten die Weserstädterinnen bereits in der 15. Minute hinnehmen. Coralie Hesse schied mit einer Rückenverletzung frühzeitig aus. Der zweite Schlag passierte kurz vor der Pause. Torjägerin Kirstin Chmelnick musste mit einer schweren Fußverletzung in eine Klinik gebracht werden. Bisdahin hatte die Waldera-Truppe das Spielgeschehen im Griff und legte eine 3:1 und 9:7-Führung vor. Doch nach dem Verletzungspech war die Moral gebrochen. Die HSG-Mädels ließen die Köpfe hängen. Heidorn nutzte diese Schwäche zur knappen 11:10-Halbzeitführung. Über ein 18:11 ließ der clevereTabellenvorletzte nichts mehr anbrennen und feierte mit einem leichten 20:17-Heimerfolg den Klassenerhalt. HSG: Hesse 4, Chmelnick 3, Köllner 3, Brembenneck 3, Khedr 2, Rabe 1, Voß 1. SV Alfeld - VfL Bad Nenndorf II 24:23 (11:12). "Wir haben es geschafft", sarkastisch reagierte Katrin Otte auf die zweite Saisonniederlage in der WSL-Oberliga. Damit machte der VfL die Entscheidung in der Staffelmeisterschaft spannend, nur das bessere Torverhältnis hält den VfL vor dem mit 28:4-Punkten punktgleichen SV Eintracht Afferde zwei Spieltage vor Saisonende an der Tabellenspitze. Der sonst so gute VfL-Rückraum hatte in Hälfte eins eine gewaltige "Ladehemmung". 8:4 führte der VfL, musste dann den 8:8-Ausgleich hinnehmen. Maxi Zedler und Co. trafen das Tor einfach nicht, zur Pause stand ein magerer 12:11-Vorsprung. Nach dem Wechsel traf der VfL endlich und wurde des öfteren von den Unparteiischen zurückgepfiffen. "Ob zu Recht oder Unrecht möchte ich hier außen vorlassen", sagte Otte. Vom 20:17 geriet der VfL 20:21 in Rückstand, dieses eine Tor Abstand hatte bis zum Ende Bestand. VfL II: Sieger 9, Matthias 4, Steding 3, Thies 2, Zedler 2, Lempert 1, Dröscher 1, Sievert-Gattner 1.

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