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DRK-Ortsverein Nienstädt zufrieden mit Beteiligung / 45 typisiert

129 Blutspenden: Gerd Teubener darf ohne Aderlass ans Buffet

Nienstädt (gus). Der Ortsverein Nienstädt im Deutschen Roten Kreuz (DRK) ist vollauf zufrieden mit der zweiten Blutspende-Aktion in diesem Jahr. 115 Männer und Frauen sind gekommen, 45 davon haben sich typisieren lassen - sprich: in eine Kartei für Knochenmarkspenden aufnehmen lassen.

Gerd Teubener.

Diese Zahlen sind für Ortsvereinsvorsitzende Edith Picker im Rahmen des Üblichen. Sie habe sich zwar 120 Blutspender zum Ziel gesetzt, mehr als 100 sei aber immer in Ordnung, zumal da es auch schon Spendetermine mit nur 88 Freiwilligen gegeben habe. Fünf Erstspender seien ebenfalls eine zufriedenstellende Ausbeute. Die Zahl der Typisierungen, bei der Merkmale des Spenderbluts erfasst werden, die für die Eignung von Knochenmarkspendern für Blutkrebspatienten entscheidend sind, ist nach Worten Pickers ebenfalls positiv, zumal da sich manche Spender bereits haben typisieren lassen. Die Zahl der Blutspender hätte noch ein klein wenig größer sein können. Gerd Teubener hätte gern zum 130. Mal einen halben Liter seines Bluts dem DRK zur Verfügung gestellt, eine Operation in diesem Jahr machte dies aber unmöglich - Teubener darf aus gesundheitlichen Gründen kein Blut mehr spenden. Das war das Ergebnis der Fragebogen-Auswertung im Vorfeld. Ihm werde etwas fehlen, sagte er. Mit 19 Jahren habe er zum ersten Mal Blut gespendet. Um den guten Zweck zu erfüllen und sein Blut untersuchen zu lassen, betont er. Diesmal durfte sich nur Ehefrau Ursula Teubener auf die Bank legen. Sie war zum 58. Mal dabei. "Meine Frau ist ja auch noch etwas jünger", scherzte Gerd Teubener. Dieser freute sich außerdem über ein kleines Trostpflaster: Er durfte auch ohne Aderlass ans Buffet. Zum 50. Mal beim Blutspenden waren Marlies Fekas und Jörg Nichte gekommen. Marlies Hacke und Günter Tegtmeier gaben zum 40. Mal eine Spende.

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