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TT-Zwischenbilanz: FCB-Herren und Hachmühlens Damen oben dabei / Hüpede verliert Spitzenspieler

Zwei heimische Teams im Titelrennen

Tischtennis (ri). Die Vorrunde der Punktspielsaison neigt sich dem Ende entgegen, nur noch zwei Spieltage stehen vor der Winterpause auf dem Programm. Zeit, um zu spekulieren. Wer wird Meister? Wer steigt ab? Wer hat die Erwartungen erfüllt? Wer hat enttäuscht? NDZ-Mitarbeiter Klaus Ritterbusch zieht eine Zwischenbilanz – der zweite Teil folgt in einer Woche.

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Herren

Landesliga: Neuling SpVg Hüpede-Oerie hat mit 4:12 Zählern das Soll nicht erfüllt. „Zwei, drei Punkte mehr hätten es schon sein können“, sagt Horst Dangers, der Kapitän des Tabellenachten. Hiobsbotschaft für die Hüpeder: Spitzenspieler Viktor Ertel verlässt die SpVg nach der Hinrunde und wechselt berufsbedingt in den Raum Kassel. Prognose: Ohne kurzfristige Verstärkung für die Rückrunde droht der Abstieg.

Für den Siebten TTC Adensen-Hallerburg stehen momentan 7:9 Punkte zu Buche. Das Leistungspotenzial wurde noch nicht vollständig abgerufen. Hauptgrund: Es wurde zu wenig gemeinsam trainiert. Prognose: Adensen bleibt Siebter.

Bezirksoberliga: Die Liga ist stärker geworden. Das hat auch der SV Altenhagen zu spüren bekommen: Trotz des Zugangs von Ex-Oberligaspieler Friedrich Blume muss man sich derzeit mit Rang 7 (6:10 Punkte) zufriedengeben. Prognose: Wird Blume, der auf Mallorca arbeitet, weiterhin für die wichtigen Partien eingeflogen, ist der Klassenerhalt kein Problem, der SVA wird Sechster.

1. Bezirksklasse 3: Auf Rang 4 (9:5) liegt die TuSpo Bad Münder. Die Neustrukturierung des Teams hat Früchte getragen – obendrein warteten die Topspieler Sven Severit und Sven Grothe mit sehr guten Leistungen auf. Dagegen schwebt die gerade erst aus der 2. Bezirksklasse aufgestiegene TuSpo-Reserve nach nur einem Sieg in Abstiegsgefahr. Prognose: Bad Münder I hat mit dem Aufstieg nichts zu tun, wird aber den vierten Rang mühelos verteidigen. Dagegen muss die TuSpo-Reserve absteigen.

1. Bezirksklasse 6: Der FC Bennigsen (2 Platz/14:2 Punkte) liefert sich mit Spitzenreiter RSV Hannover (15:3) einen Zweikampf um den Titel. Den ersten direkten Vergleich gewann der RSV mit 9:6. In der Rückrunde will Bennigsen vor eigenem Publikum den Spieß umdrehen. Abgeschlagen mit 0:14 Punkten belegt Neuling Concordia Alvesrode den letzten Tabellenrang. Nur Frontmann Helge Flügge kann in dieser Klasse einigermaßen mithalten. Prognose: Bennigsen wird Zweiter, steigt aber über die Relegation in die Bezirksliga auf. Alvesrode wird in der Rückrunde den einen oder anderen Punkt holen, steigt aber ab.

Damen

Bezirksliga 2: Staffelfavorit TSV Hachmühlen ist hinter den Erwartungen zurück geblieben. Mit lediglich 11:5 Zählern hat der Zweite kaum noch eine Chance auf den Titelgewinn – zu überlegen diktiert Spitzenreiter BW Salzhemmendorf (17:1) das Geschehen. Zufrieden können der TSV Nettelrede (3./10:6) und die TuSpo Bad Münder (5./9:7) sein. Auch der FC Flegessen (8./5:9) hat bisher nicht enttäuscht. Prognose: Hachmühlen wird Vizemeister und steigt über die Relegation auf. Nettelrede und Bad Münder landen im gesicherten Mittelfeld. Flegessen wird über die Regelation den Klassenerhalt schaffen.

Bezirksliga 3: Viel Spannung verspricht in dieser ausgeglichenen Staffel der Abstiegskampf. Lediglich die punktlose SV Arnum ist überfordert. Doch wer muss Arnum in die Bezirksklasse begleiten? Nach gutem Saisonbeginn sind der TTC Völksen (7./7:9) und TuSpo Jeinsen (9./6:12) in den Tabellenkeller gerutscht. Prognose: Völksen verbessert sich noch auf Platz 6 – Jeinsen wird Achter und hält sich bei den Relegationsspielen schadlos.

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