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HF Springe sind wieder da / 36:24-Erfolg über Oranienburger HC / Defensive stets Herr der Lage

Zurückgewonnene Stärke beschert Heimsieg

Handball. Die Handballfreunde Springe haben sich in der 3.Liga Nord eindrucksvoll zurückgemeldet. Im Heimspiel gegen den Oranienburger HC feierte die Mannschaft von Trainer Oleg Kuleshov einen deutlichen 36:24 (20:10)-Sieg.

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Autor:

Dieter Gömann

Die Gastgeber hatten auf die erste Niederlage vom vergangenen Spieltag beim SV Henstedt-Ulzburg die richtige Antwort gegeben und alle Zweifel beseitigt, dass der Tabellenzweite womöglich in eine Krise geschliddert sein könnte. Im Gegenteil – was die rund 300 Besucher zu sehen bekamen, zeugte auch vom Spielerischen her von Harmonie und Verständnis innerhalb der Mannschaft.

HF-Trainer Kuleshov hatte unter der Woche gute Arbeit geleistet und die erste Niederlage so analysiert, dass sie inzwischen abgehakt war, als die Mannschaft gegen den Tabellensechsten aufgelaufen war.

So verwunderte es nicht, dass die Gastgeber bereits nach neun Minuten eine 5:2-Führung erspielt hatten. Über ein 8:5 (13.) hieß es in der 20. Minute bereits 13:6 für die Handballfreunde.

Die Mannschaft zeigte einen gekonnten Spielfluss, und auch die Tempogegenstöße führten zu Torerfolgen. Hier zeichnete sich der flinke Fabian Hinz wiederholt aus, den seine Gegenspieler überhaupt nicht in den Griff bekommen hatten. Und mit der nötigen lautstarken Unterstützung des wieder anwesenden Freien Fanfarenkorps Alt-Laatzen wurde in der Halle eine Stimmung erzeugt, bei der niemand daran glaubte, dass diese Begegnung verloren gehen könnte. Bei der 16:8-Führung (27.) waren die Weichen eigentlich schon auf Sieg gestellt, und der 20:10-Pausenstand zeigte die klare Überlegenheit der Gastgeber auf.

Nach dem Wechsel setzten die Handballfreunde dort fort, wo sie zur Pause aufgehört hatten. Sie ließen sich auch nicht von der zweifelhaften roten Karte für Niklas Hermann (27.) aus dem ersten Durchgang aus der Ruhe bringen und spielten locker und sogar ein wenig gelöst munter drauf los. Aufgrund der deutlichen Führung leistete sich das Team von Trainer Kuleshov sogar etliche Spielzüge und Positionswechsel unter Wettkampfbedingungen. Ohne Probleme brachten die Gastgeber das Spiel zum 36:24-Endstand über die Runden.

HF Springe: Herold (1.-60. / Zwei gehaltene Strafwürfe), Stande (n.e.) – Hinz (10), Tzoufras (8), Karpstein (6), Fauteck (3), Deutsch (3), Behnke (3), Kolditz (2/2), Gorpishin (1), Hermann, Djuric (n.e.).

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