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Spiel gegen Kropp hat gezeigt: Titel ist für die HF kein Selbstgänger

„Zu oft die gleichen Fehler“

Handball (jab). Die HF Springe haben sich vor der Saison mit Top-Leuten verstärkt, sind der Top-Favorit der 3. Liga Nord – die Meisterschaft ist trotzdem kein Selbstgänger. Das hat der mühsame 27:25-Erfolg am Sonnabend gegen die SG Kropp gezeigt. Spielerischer Glanz blitzte bei den Springern allenfalls kurzfristig auf – in erster Linie war der Erfolg ein Sieg des Willens.

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Eine mögliche Erklärung: Mit Frank Habbe und Jannis Fauteck fehlten zwei Leistungsträger. Spielertrainer Sven Lakenmacher war über die Leistung seines Teams gegen Kropp deshalb nicht weniger enttäuscht. „Wir wussten vor der Saison, dass solche Situationen eintreten können“, sagt er. Das Problem sei viel mehr: „Wir machen zurzeit zu oft die gleichen Fehler.“

Lakenmacher selbst schließt sich dabei nicht aus, auch er war gegen Kropp nicht in Top-Form. Für ihn und Slava Gorpishin – beides ehemalige Nationalspieler – sei es in dieser Saison nicht so einfach. Denn: „Wir spielen nicht so viel. Ich will den Jüngeren ihre Chance geben“, so Lakenmacher. Auch die zeigen verständlicherweise nicht in jedem Spiel Top-Leistungen. Kapitän Daniel Deutsch etwa steckt im Formtief. „Wir müssen darüber reden, warum einige im Moment ihre Leistung nicht bringen“, so Lakenmacher, betont aber auch: „Ich gestehe jedem Spieler Fehler zu. Woraus lernt man denn sonst?“

Derweil bahnt sich für die Rückrunde die mögliche Rückkehr von Thomas Bergmann ins Team an. Der Rechtsaußen, der vor Saisonbeginn wegen eines Knorpelschadens am Knöchel operiert worden war, beginnt kommende Woche mit dem Lauftraining. „Wenn es gut läuft, bin ich im Januar wieder dabei“, so Bergmann.

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